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Vorreiterrolle im Umweltschutz

Die global tätige, zwischenstaatliche World Nature Organization möchte in möglichst allen Ländern nationale Agenturen einrichten. Die erste Nationalagentur wurde in Liechtenstein eröffnet.
Günther Meier

VADUZ. Mit dem Aufbau einer globalen, zwischenstaatlichen Organisation im Umweltbereich sollen neue Wege beschritten werden, um Herausforderungen der Klimaveränderung besser begegnen zu können. Der Ansatz der World Nature Organization (WNO), die ihren Sitz in Genf beziehen wird, besitze grosse Veränderungskraft, ist Oliver Graf von Wurmbrand-Stuppach überzeugt, weil drei Bereiche zusammengeführt werden: Regierungen, Wirtschaft und Gesellschaft. «Durch diese Interaktion können die Zahnräder ineinander greifen», sagt Graf von Wurmbrand-Stuppach, «die effektiven Umweltschutz und eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen.»

Oliver Graf von Wurmbrand-Stuppach arbeitet im WNO-Vorbereitungskomitee in Genf mit und gründete gleichzeitig in Liechtenstein den ersten WNO-Förderverein, der als Beispiel für ähnliche Organisationen in anderen Ländern dienen soll. Die nächsten Vereine werden voraussichtlich in Österreich und Deutschland entstehen, für die Schweiz soll der WNO-Hauptsitz in Genf zuständig sein.

Die erste nationale WNO-Vertretung wird seit 1. Oktober von Bruno Stephan Walder als Geschäftsführer geleitet, der zuvor im Schweizer Bundesamt für Umwelt (Bafu) und anschliessend als Geschäftsführer der Internationalen Alpenschutzkommission (Cipra) tätig war. Einer der Schwerpunkte seiner Tätigkeit ist das Thema Nachhaltigkeit in der Schulbildung: Konkret schweben Walder verschiedene Projekte vor, die gemeinsam mit der Wirtschaft für die Schule entwickelt werden.

Obwohl die WNO von Staaten gegründet wurde, erfolgt die Finanzierung massgeblich durch private Geldgeber. Bereits im Gespräch ist eine Kooperation der WNO mit der Alpenkonvention der acht Alpenländer.

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