Vor der Coronasession fordert der Melser SVP-Kantonsrat Walter Gartmann: «Die Regierung soll auf einen Teil ihres Einkommens verzichten»

Im Zentrum der kommenden Kantonsratsdebatte steht die Coronakrise. SVP-Kantonsrat Walter Gartmann fordert von seinen Amtskolleginnen und Amtskollegen und von den Regierungsräten Verzicht, um Corona-Härtefälle zu unterstützen.

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SVP-Kantonsrat Walter Gartmann fordert, dass das Parlament und die Verwaltung nur 80 Prozent des Gehalts beziehen.

SVP-Kantonsrat Walter Gartmann fordert, dass das Parlament und die Verwaltung nur 80 Prozent des Gehalts beziehen.

Regina Kühne

(red.) Kommende Woche hält der Kantonsrat in der Zusammensetzung der vergangenen vier Jahre seine letzte Session ab. Wegen Corona findet sie in der Olmahalle statt. Im Zentrum der Debatten wird die Coronakrise stehen. Diskutiert werden soll vor allem, wie man Unternehmen, welche die Krise besonders hart trifft, helfen kann. Liquiditätshilfen, Mieterlass und weitere Hilfemassnahmen werden besprochen.

Der Melser SVP-Kantonsrat Walter Gartmann fordert von seinen Amtskolleginnen und -kollegen und von den Regierungsräten Verzicht, um Corona-Härtefälle zu unterstützen. «Die Regierung soll auf einen Teil ihres grossen Einkommens zugunsten der Corona-Härtefälle verzichten», sagt er dem «Sarganserländer».

Gartmann fordert, dass das Parlament und die Verwaltung nur 80 Prozent des Gehalts beziehen, so wie ein Angestellter, der in Kurzarbeit ist. «Denn es wurde ja auch überall nur noch eingeschränkt gearbeitet.» Das Geld soll für Corona-Härtefälle genutzt werden.

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