«Vom Teufel unterstützt»

konstanz. Im Prozess um den Mord an einer Taxifahrerin in Hagnau hat ein Gutachter erklärt, der 28jährige Angeklagte sei anscheinend nach Deutschland eingereist, um seine Mutter zu töten. Er fühlte sich bei seinen Taten vom Teufel unterstützt, wie «20 Minuten Online» berichtete.

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konstanz. Im Prozess um den Mord an einer Taxifahrerin in Hagnau hat ein Gutachter erklärt, der 28jährige Angeklagte sei anscheinend nach Deutschland eingereist, um seine Mutter zu töten. Er fühlte sich bei seinen Taten vom Teufel unterstützt, wie «20 Minuten Online» berichtete. Der Mann soll 2010 eine Taxifahrerin in Hagnau mit Messerstichen getötet haben. Einen Tag zuvor soll er eine weitere Taxifahrerin in Singen lebensbedrohlich verletzt und danach in der Annahme, sie sei tot, vergewaltigt haben. Der Gutachter sagte, in Gesprächen habe der Angeklagte von Kränkungen durch seine Mutter, die «ihn nie geliebt» habe, berichtet. «Ich bin nach Deutschland gekommen, um meine Mutter zu töten. Aber ich konnte es nicht», zitierte ihn der Gutachter. Mit den Verbrechen an den beiden Frauen habe er sich rächen wollen. (red.)

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