Vom Pech verfolgt

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Gleich dreimal passierte Radfahrer Stefan Küng ein Unglück auf der 257 Kilometer langen Strecke des Eintages-Rennens Paris–Roubaix: Zuerst stürzt er, rappelt sich wieder auf und will aufholen. Dann wirft ihn ein Platten weiter zurück. Als er wieder Anschluss ans Feld hat, passiert das grösste Unglück. Die Fahrer vor ihm stürzen, die Thurgauer-Radhoffnung bremst scharf, weshalb Küng das Vorderrad wegrutscht und er wieder auf dem harten Asphalt landet. Um diesem Malheur noch das i-Tüpfchen aufzusetzen, rollt der Materialwagen über seinen Arm. Doch der 23-Jährige beisst auf die Zähne und radelt noch weitere 70 Kilometer unter Schmerzen, wie der «Blick» berichtet, bevor er das Rennen auf dem Besenwagen beendet. Es ist nicht das erste Unglück für Küng. Vor neun Monaten brach er sich die Hüfte, die Hand und das Schlüsselbein und musste die Olympiaträume beerdigen. (sba)