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Vom Kanton zum Wahlkreis

See-Gaster Nach dem Zusammenbruch der alten Eidgenossenschaft im Jahr 1798 erklärten sich verschiedene Herrschaften und Orte in der Ostschweiz zu eigenständigen Kantonen. Mit der Schaffung der Helvetischen Republik wurde auch der Kanton Linth gegründet. Er umfasste etwa 78000 Einwohner und war in sieben Distrikte eingeteilt: Glarus, Schwanden, Schänis, Rapperswil, Werdenberg, Mels und Neu St. Johann. Im Jahr 1803 erhielt die Schweiz mit der Mediationsakte Napoleons eine neue Verfassung – damit wurde auch der Kanton Linth wieder aufgelöst.

Zusammengeführt im Jahr 2001

Es folgte die Gründung des Kantons St. Gallen, der in acht Bezirke unterteilt war. Darunter der Bezirk Uznach, dem die Gemeinden Amden, Weesen, Schänis, Benken, Kaltbrunn (damals inklusive Rieden), Uznach, Ernetsch­wil, St. Gallen­kappel, Gommiswald, Schmerikon, Eschenbach, Goldingen, Jona und Rapperswil angehörten. 1831 wurde der Bezirk Uznach in den Bezirk Gaster (Amden, Benken, Kaltbrunn, Rieden, Schänis, Weesen) und den Bezirk See (Ernetschwil, Eschenbach, Goldingen, Gommiswald, Jona, Rapperswil, Schmerikon, St. Gallenkappel, Uznach) aufgeteilt. Nach Annahme der neuen St. Galler Kantonsverfassung im Jahr 2001 wurden die Bezirke See und Gaster im damals neu gebildeten und bis heute bestehenden Wahlkreis See-Gaster zusammengeführt. (rol)

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