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Im Thurgau rauf, in St.Gallen runter: So geht es dem Tourismus in der Ostschweiz

Schweizweit verkünden die Touristiker Rekorde. In der Ostschweiz ist die Euphorie verhaltener. Am besten schnitt 2018 der Thurgau ab: Dort lockte das Bodenseeufer viele Touristen an.
Kaspar Enz
Die Thurgauer Hotellerie profitierte vom Hitzesommer. (Bild: Ralph Ribi, 27.7.2018)

Die Thurgauer Hotellerie profitierte vom Hitzesommer. (Bild: Ralph Ribi, 27.7.2018)

Dies ist ein Artikel der «Ostschweiz am Sonntag». Die ganze Ausgabe lesen Sie hier.

Martin Nydegger, Direktor von Schweiz Tourismus, hat allen Grund zum Jubel: 38,8 Millionen Logiernächte verzeichnete die Schweizer Hotellerie im vergangenen Jahr. Ein absoluter Rekord.

Auch in der Ostschweiz nahmen die Übernachtungen zu. Knapp 1,7 Millionen wurden in den Kantonen St. Gallen, Thurgau und den beiden Appenzell gezählt – 30000 mehr als im Vorjahr, aber deutlich unter vergangenen Höchstwerten.

Seelinie profitiert

Das höchste Wachstum verzeichnete in der Ostschweiz der Kanton Thurgau. Dort nahmen die Logiernächte um 4,4 Prozent zu. Bester Helfer der Thurgauer Touristiker sei klar der heisse Sommer gewesen, sagt Tourismusdirektor Rolf Müller. «Die Häuser entlang der Seelinie konnten profitieren», sagt er. Positive Zahlen seien auch von den Statistiken zu den Campingplätzen zu erwarten.

Ähnlich gute Zahlen dürften in der nächsten Zeit für die Thurgauer aber schwer zu erreichen sein: «Das Hotel Bad Horn baut ab Herbst um. Das wird man spüren», sagt Rolf Müller.

Eine ähnliche Situation gibt es in der Stadt St.Gallen. Das Hotel Walhalla wird seit letztem Frühling saniert. «Dadurch fehlten uns um die 6000 Logiernächte», sagt Thomas Kirchhofer, Direktor von St.Gallen-Bodensee Tourismus. Das sei der Hauptgrund für das leichte Minus bei den Logiernächten, sagt er. Denn sonst sähe er positive Entwicklungen. «Gerade auch in der Region Rorschach.» Hier hätten Häuser wie Wartegg oder Wartensee nicht nur von der Seenähe profitiert. «Sie bieten auch ein beispielhaftes Angebot.»

Asiaten etabliert

Nach Schweizern und Deutschen seien Asiaten mit knapp 10'000 Ankünften die drittgrösste Gruppe, sagt Kirchhofer. Innerhalb des asiatischen Marktes zeichne sich aber eine Verschiebung ab. «Es gab eine Abnahme bei den Chinesen, dafür kamen mehr Gäste aus Korea.» Ein positiver Trend, sagt Kirchhofer. «Die Koreaner sind nicht nur als angenehme Gäste bekannt, sie haben auch ein attraktives Ausgabeverhalten.» Sorgen macht Kirchhofer dagegen die sinkende Aufenthaltsdauer der Gäste. «Wir müssen deshalb die Angebote in der Region besser bekannt machen.»

Insgesamt nahmen die Logiernächte im Kanton St.Gallen kaum zu. Starkes Wachstum verzeichnete nur das Toggenburg.

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