Volksmotion für eine bessere Stadtplanung

RAPPERSWIL. In Rekordtempo haben Bewohner zweier Wohnquartiere in Rapperswil-Jona Unterschriften gesammelt: Nicht einmal zwei Wochen nach Sammelstart sind die 200 Unterschriften zusammen, die für eine Volksmotion nötig sind.

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RAPPERSWIL. In Rekordtempo haben Bewohner zweier Wohnquartiere in Rapperswil-Jona Unterschriften gesammelt: Nicht einmal zwei Wochen nach Sammelstart sind die 200 Unterschriften zusammen, die für eine Volksmotion nötig sind. Mit dieser Eingabe soll der Stadtrat verpflichtet werden, ein Überbauungskonzept, das mehrere Wohnzonen des Quartiers umfassen soll, zu erstellen und gleichzeitig die Verkehrserschliessung der Gebiete quartierverträglich zu gestalten.

Hintergrund der Unterschriftensammlung sind grössere Bauprojekte der UBS in diesen Gebieten, beim Eichfeld und der Wohnbaugenossenschaft Gallus im Eichwies. Die Grossbank will drei Wohnbauten aus den Siebzigerjahren durch viergeschossige Neubauten ersetzen. Im Eichwies müssten für die zwei zusätzlichen Wohnblöcke Wiese und Kinderspielplatz weichen.

Bei der Stadt heisst es, man werde mit den Motionären das Gespräch suchen. «Vorschriften zu erlassen, wäre aber wohl nicht in allen Bereichen praktikabel.» Die Volksmotion muss der Bürgerversammlung vom Stadtrat innert neun Monaten vorgelegt werden. Tritt die Bürgerschaft darauf ein, muss der Rat eine konkrete Vorlage ausarbeiten. Die Unterschriften sollen demnächst eingereicht werden. (ckn)

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