Vier Reptilienarten sind gefährdet

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Der Kanton St. Gallen beherbergt sechs einheimische Reptilienarten, von denen vier gefährdet sind. Dazu gehört die Zauneidechse, die im ganzen Kanton bis auf 1000 Meter über Meer vorkommt. Dafür nimmt die Zahl der Mauereidechsen, eine fremde Art, rasant zu: Sie hat inzwischen den Rheindamm und die Linthebene erobert. Wegen ihrer isolierten Lage und der kleinen Bestandsgrössen sind die meisten Vorkommen der Ringelnatter gefährdet. Stark gefährdet sind auch die Bestände der Schlingnatter im Rheintal und am Walensee. Wegen illegaler Fänge und Tötungen steht auch die Kreuzotter, die in alpinen Gebieten vorkommt, unter Druck.