VIDEOÜBERWACHUNG AN BAHNHÖFEN: Mit Kameras gegen Littering und Vandalismus

Wer ab dem kommenden Sommer an den Bahnhöfen Herisau, Wattwil oder Einsiedeln eine Bierdose auf den Boden wirft, wird dabei gefilmt. Wie die Schweizerische Südostbahn (SOB) mitteilt, wird zurzeit ein Überwachungssystem an den genannten Bahnhöfen angebracht.

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Die SOB versichert, dass keine Unbefugten Zugriff auf die Daten der Überwachungskameras haben und die Datenschutzbestimmungen eingehalten werden. (Bild: Keystone)

Die SOB versichert, dass keine Unbefugten Zugriff auf die Daten der Überwachungskameras haben und die Datenschutzbestimmungen eingehalten werden. (Bild: Keystone)

"Uns ist es ein wichtiges Anliegen, dass sich die Bahnkunden auf unseren Arealen sicher und wohl fühlen", sagt SOB-Projektleiter Armin Rechsteiner. "Mit der Videoüberwachung möchten wir diesem Sicherheitsbedürfnis entsprechen."

Die Daten werden 14 Tage gespeichert
In der Medienmitteilung heisst es weiter, dass sich die SOB mit den Videokameras eine präventive Wirkung gegen Littering sowie Vandalismus erhoffe. Die Kameras würden rund um die Uhr sämtliche Perronanlagen sowie die Durchgangswege inklusive der Unterführungen erfassen. Die Verantwortlichen der SOB versichern dabei, dass keine Unbefugten Zugriff auf die Daten der Überwachungskameras haben und die Datenschutzbestimmungen eingehalten werden.

"Nach 14 Tagen werden die Aufzeichnungen automatisch gelöscht, falls sich in dieser Zeit keine Vorfälle ereignet haben", schreibt die SOB. In Betrieb gehen die Videoüberwachungsanlagen voraussichtlich Ende August. (red.)