Veruntreuung beläuft sich auf bis zu 100 000 Franken

GOLDACH. Der Geldbetrag, welchen eine Mitarbeiterin im Front Office der Gemeinde Goldach veruntreut hat, liegt zwischen 50 000 und 100 000 Franken, wie der Goldacher Gemeindepräsident Thomas Würth gestern gegenüber unserer Zeitung sagte.

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GOLDACH. Der Geldbetrag, welchen eine Mitarbeiterin im Front Office der Gemeinde Goldach veruntreut hat, liegt zwischen 50 000 und 100 000 Franken, wie der Goldacher Gemeindepräsident Thomas Würth gestern gegenüber unserer Zeitung sagte.

Die Veruntreuung wurde in der Jahresabrechnung 2014 aufgedeckt (Ausgabe von gestern). Nachdem Untersuchungen der Firma PricewaterhouseCoopers den dringenden Verdacht des Gemeinderats bestätigt hatten, wurde der Mitarbeiterin am 18. März fristlos gekündigt. Zurzeit läuft ein Strafverfahren bei der Staatsanwaltschaft.

Die Mitarbeiterin habe über rund ein Jahr Bargeld eingenommen, dieses aber nicht verrechnet, sagt Würth. Im Front Office, wo am meisten Bargeld vorhanden sei, könnten bei regelmässiger Hinterziehung grosse Mengen Geld veruntreut werden. Mit den Kontrollmechanismen ist Würth zufrieden. Die Untersuchungen hätten gezeigt, dass ausschliesslich im Jahr 2014 Geld veruntreut wurde. Dennoch seien die Kontrollen «verfeinert» worden. Finanzieller Schaden erlitt die Gemeinde nicht. Die veruntreute Summe wird von der Amtsbürgerschafts-Genossenschaft gedeckt werden. (agr)