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Vermisster Thurgauer Bergsteiger tot im Säntisgebiet gefunden

Im vergangenen November wurde ein Mann aus dem Thurgau vermisst gemeldet. Tagelange Suchaktionen im Säntisgebiet blieben erfolglos. Nun wurde die Leiche des Bergsteigers gefunden.
Blick auf das Säntisgebiet, wo der Thurgauer Bergsteiger ums Leben kam. (Bild: René Niederer)

Blick auf das Säntisgebiet, wo der Thurgauer Bergsteiger ums Leben kam. (Bild: René Niederer)

(kapo/ibi) Am vergangenen Mittwoch wurde am Fusse des Säntis, in unwegsamen Gebiet, ein toter Mann geborgen. Die Untersuchung im Institut für Rechtsmedizin St. Gallen ergab zweifelsfrei, dass es sich um den seit dem 12. November 2017 vermissten 25-jährigen Thurgauer handelt, wie es in einer neuen Medienmitteilung der Kantonspolizei Thurgau heisst. Zudem bestätigte die Untersuchung, dass der Mann im Gebirge verunfallt ist.

Suche musste eingestellt werden

Das letzte Lebenszeichen des 25-Jährigen war ein Video auf Instagram, dass er von sich auf einem schneebedeckten Bergweg im Alpstein aufgenommen hatte. Auch sein Auto hatte man auf der Schwägalp vorgefunden, daher vermutete man den Vermissten irgendwo im Bereich des Säntis. Es gab eine mehrtätige Suchaktion, doch diese gestaltete sich als sehr schwierig. Wegen der starken alpinwinterlichen Witterungen, es bestand Lawinengefahr, musste die Suche unterbrochen werden.

In einer Mitteilung der Kantonspolizei Thurgau hiess es, dass man «nachdem sämtliche technischen und taktischen Hilfsmittel unter Berücksichtigung des topographischen Einsatzgebiets und der anhaltenden Witterungsverhältnisse ausgeschöpft hatte, beschlossen habe, die Suche nach dem Vermissten vorerst einzustellen.»

Im Einsatz waren Patrouillen der Alpinen Rettung Schweiz, mehrere Polizeikorps, die Rega sowie Drohnenspezialisten der Innerrhoder Kantonspolizei und der Schweizerische Verein für Such- und Rettungshunde. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch Lawinenhunde der Alpinen Rettung sowie einem Helikopter der Kantonspolizei Zürich.

Immer wieder Ausschau gehalten

Trotz der Unterbrechung riss die Suche eigentlich nie ab: «Es wurden mehrere Suchaktionen durchgeführt», gibt Andy Theler, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau an, «insbesondere, nachdem die Schneeschmelze eingesetzt hatte.» In die Suchaktionen involvierte Personen haben immer wieder Ausschau nach dem Vermissten gehalten. «Daraus ergaben sich Erkenntnisse, wo er gefunden werden könnte.» Dies führte am Mittwoch zum Fund des Mannes.

Der 25-Jährige war erfahrener Bergsteiger und Sportler. Auf seinem Instagram Account zeigte er sich immer wieder beim Klettern, Berglaufen, Skifahren und Velofahren zu sehen, auch oft im Alpstein .

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