Verkehrszählungen im Kanton St.Gallen: Motorisierter Verkehr stagnierte 2019  – weniger Velofahrer unterwegs

Der motorisierte Verkehr auf den St.Galler Kantonsstrassen hat sich im vergangenen Jahr kaum verändert. Die Verkehrszählungen ergaben eine minimale Abnahme von 0,1 Prozent. Die Zahl der Velofahrerinnen und Velofahrer ging – wahrscheinlich wetterbedingt – zurück.

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An der Augarten-Kreuzung in Uzwil staut es täglich.

An der Augarten-Kreuzung in Uzwil staut es täglich.

Archivbild: Ralph Ribi

(sda) Das kantonale Tiefbauamt erfasste den Verkehr 2019 an 141 Messstellen. An diesen fuhren pro Tag durchschnittlich über eine Million Motorfahrzeuge und 4000 Velos vorbei, wie der Kanton St.Galen am Freitag mitteilte.

Die höchste Frequenz gab es auf der A53 zwischen Schmerikon und Uznaberg. Dort passierten täglich rund 31'400 Fahrzeuge. Auf dem Seedamm in Rapperswil-Jona waren es im Schnitt rund 26'300 und auf der Umfahrung Jona rund 25'000 Fahrzeuge pro Tag.

Im Rheintal passierten täglich rund 24'800 Fahrzeuge die Rheinbrücke in Diepoldsau, in der Region Sarganserland-Werdenberg war die Frequenz auf der Rheinstrasse in Haag am höchsten, wo 22'300 Fahrzeuge registriert wurden.

An der Zürcherstrasse in St.Gallen passierten täglich rund 22'300 Fahrzeuge, am Augarten in Uzwil knapp 20'000 und auf der Toggenburgerstrasse in Wil 16'700 Fahrzeuge. Auf der Umfahrungsstrasse in Bazenheid im Toggenburg ergaben die Messungen gut 21'000 Fahrzeuge pro Tag.

Die Zahl der Velofahrer ging gegenüber 2018 um sieben Prozent zurück. Dies sei vermutlich auf das schlechtere Wetter im Jahr 2019 zurückzuführen, heisst es. Trotzdem sei der Velo-Anteil im mehrjährigen Trend gestiegen. Knapp die Hälfte der Zählstellen registrierten die zweithöchsten Frequenzen seit Zählbeginn.