Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vergleich im Fall Kristina V.

Einigung Die Bregenzer Fortpflanzungsklinik soll die Eizelle von Kristina V. verwechselt ­haben. Die 26-jährige Thurgauerin hat darum nie ihre richtigen Eltern kennen gelernt. Dagegen wollte sie klagen – mit Teilerfolg.

Kam es zu einer Eizellen­verwechslung in einer Bregenzer Fortpflanzungsklinik? Ganz geklärt wird diese Frage wohl nie sein. Die 26-jährige Arbonerin Kristina V. hat gemäss «Vol.at» eine aussergerichtliche Einigung mit der Bregenzer Klinik erzielt und bekommt eine finanzielle Entschädigung. Über die Höhe des Betrags wurde Stillschweigen vereinbart.

Kristina V. hat das Zentrum auf Herausgabe von Daten verklagt, um ihre leiblichen Eltern ausfindig machen zu können. Der Prozess am Landesgericht Feldkirch, an welchem die Familie von Kristina V. Millionen gefordert hatte, begann bereits im Juni des vergangenen Jahres. Kristina V. konnte nachweisen, dass ihre Eltern biologisch nicht mit ihr verwandt sind. Sie vermutet, dass ihrer Mutter 1990 in der Bregenzer Klinik per In-vitro-Fertilisation versehentlich die befruchtete Eizelle eines anderen Paares implantiert wurde. Kristina V. kontaktierte die Klinik und versuchte herauszufinden, wer ihre tatsächlichen Eltern sind. Der Klinikleiter informierte sie aber, dass er nicht verpflichtet sei, Daten in diesem Zusammenhang zu speichern. Er habe alle in Frage kommenden, potenziell einer Verwechslung zum Opfer gefallenen Eltern recherchiert. Ihm fehlten schlicht die Unterlagen, um die leiblichen Eltern von Kristina aufzuspüren.

Kristina sucht weiter

Der Arzt aus Bregenz räumte schliesslich ein, dass eine mög­liche Verwechslung der Petrischalen denkbar sei. Es könne aber nicht mit hundertprozentiger Sicherheit nachgewiesen werden, dass die Verwechslung in seiner Klinik stattgefunden habe. Denkbar sei auch eine Verwechslung im Spital in Münsterlingen, wo Kristina zur Welt kam. Die Identität Kristinas richtiger Eltern ist noch immer ein Mysterium. Laut ihrem Anwalt möchte die 26-jährige Schweizerin die Suche dennoch fortsetzen. (saz)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.