Verein will politischen Druck aufsetzen

REBSTEIN. Konsternation beim Verein St. Galler Rheintal: Sein Agglomerationsprogramm fiel in der Vorprüfung des Bundes durch. Das Verständnis dafür fehlt den Verantwortlichen. Sie wollen politischen Druck aufsetzen.

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REBSTEIN. Konsternation beim Verein St. Galler Rheintal: Sein Agglomerationsprogramm fiel in der Vorprüfung des Bundes durch. Das Verständnis dafür fehlt den Verantwortlichen. Sie wollen politischen Druck aufsetzen.

Dicke Luft im Sitzungszimmer im vierten Stock des ri.nova-Impulszentrums: Nach der Bekanntgabe vom Mittwoch, dass das Rheintal bei der Verteilung von 1,6 Milliarden Franken Bundesgeldern zur Verbesserung von Verkehrsstrukturen leer ausgehen soll, hat der Verein St. Galler Rheintal zur Pressekonferenz gebeten. Entgegen der Erwartung ist nur eine Medienvertretung erschienen, für Präsident Thomas Ammann Anlass zur Bemerkung, das Rheintal werde in weiten Kreisen immer noch «als Niemandsland» wahrgenommen.

Ammann ist aufgebracht – und mit ihm sind es auch die drei weiteren Anwesenden. Alle – und vor allem Bundesbern – sollen hören, dass man mit der Beurteilung des Agglomerationsprogramms durch das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) nicht einverstanden ist. Mehr noch: sich ungerecht behandelt fühlt. Bundesbern beurteilt das Rheintaler Agglomerationsprogramm als zu wenig wirksam und inkohärent, was die Raumplanung auf Vorarlberger Seite betrifft.

Von vier verlangten Punkten des ARE hat das Rheintal gerade zwei erhalten, es gehört damit zu den sechs Verliererregionen. Insgesamt waren 41 Programme eingereicht worden. (rth)