Verein «Starke Volksschule»: Fitzi gibt Präsidium ab

THAL. Rücktritt bei den Lehrplan-21-Gegnern im Kanton St. Gallen: Ende April ist Michael Fitzi als Präsident des Vereins «Starke Volksschule», zurückgetreten – «mit schwerem Herzen», wie er im Demissionsschreiben an die Mitglieder betont.

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THAL. Rücktritt bei den Lehrplan-21-Gegnern im Kanton St. Gallen: Ende April ist Michael Fitzi als Präsident des Vereins «Starke Volksschule», zurückgetreten – «mit schwerem Herzen», wie er im Demissionsschreiben an die Mitglieder betont. Der 44jährige Energietechniker leitete den Verein seit Frühling 2014: «Aus einer kleinen Interessengemeinschaft wurde ein Verein, welcher grosses Potenzial hat und zukünftig in der Schulpolitik vieles bewirken wird.» Entsprechend gross ist Fitzis Freude über die erfolgreich eingereichte HarmoS-Austritts-Initiative. Nun gehe es mit dieser «in einen harten und zeitintensiven Abstimmungskampf», für den er aus beruflicher Sicht aber «nicht genügend Ressourcen» habe. Trotz dieser Begründung kam in den letzten Wochen die Frage auf, ob Fitzi denn – als Vizepräsident des Schulrates – stattdessen von seinem «Starke Volksschule»-Mitstreiter Heinz Herzog das Präsidium der Schule Thal übernehmen wolle. Eine für einige Lehrerinnen und Lehrer «unmögliche Vorstellung». Am Dienstag an der Informationsveranstaltung der Schule wurde die Frage vorläufig beantwortet: Nach Herzogs Rücktrittsankündigung übernimmt ab 1. August ad interim Schulrätin Miriam Salvisberg (CVP) das Präsidium. Vizepräsident Fitzi, nach seinem Protestabschied von der CVP im März in die SVP eingetreten, soll aber «mit einigen zeitintensiven Aufgaben betraut werden», hiess es. Sie wolle die Situation im Schulrat beruhigen, sagte die 43jährige Salvisberg. «Wir werden die Kritik beherzigen.» (mel)

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