Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

VERDACHT: Mann sitzt in U-Haft

Neue Erkenntnisse im Fall der Toten von Zezikon: Der festgenommene Niederländer war zuletzt in Thundorf wohnhaft.
Rossella Blattmann
In dieser Liegenschaft in Thundorf hatte der Verdächtige gewohnt. (Bild: Andrea Stalder)

In dieser Liegenschaft in Thundorf hatte der Verdächtige gewohnt. (Bild: Andrea Stalder)

Im Fall der toten Isabella T. kommen immer mehr Details ans Licht. Wie Stefan Haffter, Mediensprecher der Staatsanwaltschaft Thurgau, am Montagmittag auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt, befindet sich der Verdächtige momentan in Untersuchungshaft. Bislang seien keine weiteren Personen festgenommen worden. «Beim Beschuldigten handelt es sich um einen 36 Jahre alten, im Thurgau wohnhaften Mann niederländischer Staatsangehörigkeit», sagt Haffter. Der Verdächtige wohnte zuletzt in Thundorf, unweit jener Stelle, an welcher vergangene Woche die in einen Teppich eingewickelte Tote gefunden worden war.

Recherchen dieser Zeitung zeigen, dass der Festgenommene in der Thundorfer Liegenschaft negativ aufgefallen ist. Laut einer Anwohnerin musste immer wieder die Polizei vorfahren.

Beschuldigter ist der Polizei bekannt

Bereits Mitte November habe die Polizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich im Zusammenhang mit einem Betäubungsmitteldelikt die Thundorfer Wohnung durchsucht, sagt Corinne Bouvard, Kommunikationsbeauftragte der Zürcher Staatsanwaltschaft, auf Anfrage. Dieses Verfahren sei noch offen. Die Strafverfolgungsbehörden Thurgau hätten damals lediglich Rechtshilfe geleistet, sagt Haffter. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft sagt weiter: «Am Freitagnachmittag wurde der Mann einvernommen.» Seither sitze er in Untersuchungshaft. Noch am Freitag hatte die Staatsanwaltschaft Bischofszell, gestützt auf die Ermittlungsergebnisse, ein Strafverfahren wegen Verdachts auf vorsätzliche Tötung gegen den Inhaftierten eingeleitet. «Das heisst aber nicht, dass Tötung zwingend die Todesursache war. Überdosis oder Unfall sind als Todesursache nach wie vor noch nicht ausgeschlossen», betont Haffter. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bischofszell und des Instituts für Rechtsmedizin in St. Gallen zur genauen Todesursache laufen noch. «Die Klärung der letzten Stunden im Leben der Toten haben allerhöchste Priorität», sagt Haffter.

Rossella Blattmann

rossella.blattmann@thurgauerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.