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Vater tötet Tochter

Das Bezirksgericht Frauenfeld sieht es als erwiesen an, dass der heute 50-jährige Vater seine damals 25-jährige Tochter tödlich verletzt hat. Es geschah am Abend des 2. Januars 2016 in der Wohnung eines gemeinsamen Freundes in Wagenhausen. Der Vater versetzte der am Boden liegenden kleinwüchsigen und geistig behinderten Tochter Stösse und Tritte als eine Art Massage, was schwerste innere Verletzungen zur Folge hatte. Der Vater stellte in Abrede, dass es sich um eine Dämonenaustreibung gehandelt habe. Die Verteidigung plädierte auf fahrlässige Tötung, die Staatsanwaltschaft auf eventualvorsätzliche Tötung.

Zwar habe der Vater den Tod der Tochter nicht direkt beabsichtigt, aber mit der brutalen Art des Prozederes in Kauf genommen, urteilt das Gericht. Es spricht den Vater vergangenen Freitag der eventualvorsätzlichen Tötung für schuldig und verhängt eine Haftstrafe von neun Jahren. (hil)

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