Unzufriedenheit wegen ungenügendem Teilzeitstellenangebot

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Der Kanton möchte nicht nur die Zahl der Frauen im Kader erhöhen, sondern auch mehr Menschen mit körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen anstellen. Das Ziel sind 52 Stellen. Vor zwei Jahren waren es 44, aktuellere Daten gibt es noch nicht. «Die Situation für ein solches Vorhaben ist aber nicht einfacher geworden. Viele Bereiche der Personalpolitik sind vom Kantonsrat abhängig, so auch die Zahl der bewilligten Stellen insgesamt», so Flavio Büsser, Generalsekretär des Finanzdepartements. Auch die Nachfrage nach Teilzeitstellen soll besser befriedigt werden. 2015 ergab eine Personalbefragung beim Kanton, dass es Personengruppen mit ausgeprägter Unzufriedenheit gab. «Dies betrifft männliche Vollzeitangestellte und Mitarbeitende mit privaten Betreuungspflichten», heisst es in der damaligen Auswertung. Deshalb möchte der Kanton die Zahl der Teilzeitstellen erhöhen. Doch auch hier fehlt der dazugehörige Massnahmenplan. Büsser sagt: «Man muss beim Thema eine gewisse Offenheit zeigen und Teilzeitstellen auch in anspruchsvollen Jobs ermöglichen.» Aber bei der Frage nach einer Pensenreduktion müssten die entsprechenden Aufgaben und das ganze Mitarbeiterteam in Betracht gezogen werden. (sib)