UNTEREGGEN: Vermisste Frau von Goldach leblos aufgefunden

Am Dienstagmorgen ist am Güetli bei Untereggen eine leblose Frau aufgefunden worden. Dabei handelt es sich um eine zuvor in Goldach als vermisst gemeldete, 40-jährige, schwangere Frau. Die Kantonspolizei St.Gallen geht von einem Suizid aus.

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Die Kantonspolizei St.Gallen hatte die Vermisste per Öffentlichkeitsfahndung gesucht. (Bild: Daniel Ammann)

Die Kantonspolizei St.Gallen hatte die Vermisste per Öffentlichkeitsfahndung gesucht. (Bild: Daniel Ammann)

Die Kantonspolizei hatte nach dem Verschwinden der Frau vor zwei Wochen mit Suchhunden, Tauchern und Helikoptern nach ihr gesucht. Auch Patrouillen hätten ein verstärktes Augenmerk auf die Suche gerichtet, erklärte Polizeisprecher Gian Andrea Rezzoli auf Anfrage. Weil die Schwangere dennoch nicht gefunden werden konnte, entschloss sich die Polizei zu einer Öffentlichkeitsfahndung.

Aufgefunden worden sei die Frau schliesslich von einem Passanten, der den leblosen Körper von Weitem gesehen und sofort die Polizei verständigt habe. Zum genauen Todeszeitpunkt konnte Rezzoli nichts sagen. Man gehe aufgrund der Umstände aber davon aus, dass die Frau kurz nach ihrem Verschwinden zu Tode kam. Für die Polizei sei von Beginn der Suche an ein möglicher Suizid im Vordergrund gestanden - diese Vermutung bestand bis heute.

"Wir haben sehr lange und intensiv nach der Frau gesucht", sagt Rezzoli. Just am Tag des Fundes sei ein weiterer Tauchgang im Bodensee geplant gewesen. "Wenn eine vermisste Person in einem Gewässer vermutet wird, werden diese im Auge gehalten. Solche Tauchgänge verbindet man oft mit einer Schulung", sagte Rezzoli. (jw/tn)