Unfall
«Höre ich zum ersten Mal»: Basejumper springt aus Helikopter – und stürzt bei Walenstadtberg in den Tod

Tödlicher Basejump-Unfall: Am Mittwochmittag ist ein 33-jähriger Basejumper bei Walenstadtberg aus einem Helikopter gesprungen und abgestürzt. Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des deutschen Sportlers feststellen.

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Gefährlicher Adrenalinkick: Basejumpen.

Gefährlicher Adrenalinkick: Basejumpen.

Symbolbild: Keystone

(kapo/dar) Am Mittwochmittag, kurz vor 12 Uhr, ist zwischen dem Zuestoll und Tschingla ein 33-jähriger Basejumper mit seinem Wingsuit abgestürzt und tödlich verunglückt, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Er sprang zusammen mit zwei weiteren Männern aus einem Helikopter.

Zwischen Zuestoll und Tschingla abgestürzt

Die drei Basejumper flogen mit dem Helikopter von Walenstadt Richtung Churfirsten. Dort sprangen alle zusammen aus dem Helikopter. Als dieser beim Landeplatz wieder gelandet war, konnten nur zwei der drei Basejumper angetroffen werden. Der Helikopter begab sich unverzüglich auf einen Suchflug nach dem 33-jährigen Deutschen. Dieser wurde zwischen Zuestoll und Tschingla abgestürzt gesichtet.

Der Arzt der aufgebotenen Rega konnte nur noch den Tod des in Deutschland wohnenden Sportlers feststellen. Spezialisten der Alpinen Einsatzgruppe der Kantonspolizei St.Gallen rückten vor Ort aus und untersuchen den genauen Unfallhergang.

Fallschirmlizenz erforderlich

Dass Basejumper aus einem Helikopter springen, habe er im Zusammenhang mit diesem Unfall zum ersten Mal gehört, sagt Kapo-Mediensprecher Hanspeter Krüsi. Für einen solchen Absprung sei eine Fallschirmlizenz erforderlich. Im Gebiet der Churfirsten komme es jedes Jahr zu tödlichen Basejumper-Unfällen.