Unfall mit Armee-Fahrzeug in Reute: WK-Soldaten kommen mit 32 Tonnen schwerem LKW von der Strasse ab

Am Mittwochabend ereignete sich in Reute ein spektakulärer Verkehrsunfall mit einem 32 Tonnen schweren Betankungslastwagen der Schweizer Armee. Die beiden Soldaten kamen mit dem Schrecken davon. Die Bergung dauerte mehrere Stunden.

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(pd/lim) Der vierachsige LKW kam aus noch ungeklärten Gründen von der Heidenerstrasse ab und überschlug sich mehrmals, meldet BRK News. Am Steuer des Unfallfahrzeuges sass ein ausgebildeter Fahrer, daneben sein Beifahrer.

Beide konnten das havarierte Fahrzeug selbständig verlassen und wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht, das sie beide kurze Zeit später wieder verlassen konnten. Die beiden Soldaten kamen mit dem Schrecken davon. Zum Unfallzeitpunkt herrschten schwierige winterliche Strassenverhältnisse.

Flüssigkeit nicht ausgetreten

Wie durch ein Wunder wurde die mit mehreren tausend Litern Diesel gefüllte Treibstoffzysterne nicht beschädigt, somit kam es nie zum Austritt von Flüssigkeit. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für Mensch und Umwelt.

Die Bergung des verunfallten Fahrzeugs gestaltete sich schwierig und äusserst aufwendig. Es wurden ein Pneukran, eine Tiefbaufirma sowie Entpannungs-Spezialisten einer privaten Abschleppfirma hinzugezogen. Die Bergung dauerte mehrere Stunden. Der geborgene Betankungslastwagen wurde den Experten der Schadenszentrale VBS überstellt.

Der mit mehreren tausend Litern Diesel gefüllte Treibstoffzysterne wurde nicht beschädigt, somit kam es nie zum Austritt von Flüssigkeit.

Der mit mehreren tausend Litern Diesel gefüllte Treibstoffzysterne wurde nicht beschädigt, somit kam es nie zum Austritt von Flüssigkeit.

(Bilder: BRK News)

Bei den beteiligten Armeeangehörigen handelte es sich um WK-Soldaten des Aufklärungsbataillons 11, die ihren Wiederholungskurs (WK) in der Region Appenzell/Rheintal absolvieren. Der WK begann am 24. Februar und dauert bis 13. März 2020.

Im Einsatz stand der Feuerwehr-Zweckverband Oberegg-Reute, die Regionale Feuerwehr Heiden-Grub-Eggersriet-Wolfhalden (Regiwehr), die Kantonspolizei Appenzell-Ausserrhoden, die Berufsfeuerwehr St. Gallen, zivile Bergungsteams, die Militärpolizei, das Feuerwehrinspektorat beider Appenzell sowie Funktionäre vom Amt für Umwelt.

Im Einsatz standen mehrere Feuerwehren und Polizeieinheiten.

Im Einsatz standen mehrere Feuerwehren und Polizeieinheiten.

(Bilder: BRK News)
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