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Ranking der Umweltverbände:
So umweltfreundlich haben die Ostschweizer Parlamentarier abgestimmt

Die vier grossen Umweltverbände haben das Abstimmungsverhalten der Bundesparlamentarier bei Umweltthemen analysiert.
Adrian Vögele
(KEYSTONE/Anthony Anex)

(KEYSTONE/Anthony Anex)

Vor den Wahlen wird viel versprochen, diesmal vor allem in Sachen Klima. Doch wie umweltfreundlich haben die Bundesparlamentarier in den vergangenen vier Jahren tatsächlich abgestimmt? Auskunft darüber gibt die Umweltallianz, ein Zusammenschluss der Verbände WWF, Pro Natura, Greenpeace und VCS. Sie haben 58 Abstimmungen im Nationalrat und 20 Abstimmungen im Ständerat analysiert. Die Umweltfreundlichkeit berechnet sich demnach aus der Anzahl Abstimmungen, in welchen die Parlamentarier zugunsten der Umwelt gestimmt haben. Verpasste Abstimmungen und Enthaltungen werden zur Hälfte als umweltfreundlich gezählt.

Spitzenreiterinnen bei den Ostschweizer Parlamentsmitgliedern sind die beiden St.Galler SP-Nationalrätinnen Claudia Friedl und Barbara Gysi: Beide haben zu 98,1 Prozent umweltfreundlich abgestimmt. Auf über 95 Prozent kommen auch Edith Graf-Litscher (SP/TG) und Ständerat Paul Rechsteiner (SP/SG).

Umweltfreundlichkeit der Ostschweizer Nationalräte 2015-2019

Prozentsatz der umweltrelevanten Abstimmungen, in denen die Nationalräte zugunsten der Umwelt gestimmt haben. Der Prozentsatz der Enthaltungen und verpassten Abstimmungen wird zur Hälfte als umweltfreundlich gezählt.
020406080100Friedl Claudia, SP/SGGysi Barbara, SP/SGGraf-Litscher Edith, SP/TGAmmann Thomas, CVP/SGLohr Christian, CVP/TGRitter Markus, CVP/SGPaganini Nicolo, CVP/SGFässler Daniel, CVP/AI*Hausammann Markus, SVP/TGReimann Lukas, SVP/SGMüller Walter, FDP/SGBrunner Hansjörg, FDP/TGBüchel Roland Rino, SVP/SGDobler Marcel, FDP/SGZuberbühler David, SVP/ARGutjahr Diana, SVP/TGMüller Thomas, SVP/SGBrunner Toni, SVP/SG*Keller-Inhelder Barbara, SVP/SGHerzog Verena, SVP/TGName

Am wenigsten Zustimmung fanden Umweltanliegen bei der SVP. Der Thurgauer Ständerat Roland Eberle hat in keiner der analysierten Abstimmungen zugunsten der Umwelt gestimmt. Die meisten seiner Ostschweizer Parteikollegen befinden sich im einstelligen Prozentbereich. Aus der Reihe tanzt der Thurgauer Markus Hausammann: Er hat zu 24,1 Prozent umweltfreundlich abgestimmt – das ist mit Abstand der höchste Wert aller SVP-Bundesparlamentarier.

Umweltfreundlichkeit der Ostschweizer Ständeräte 2015-2019

Prozentsatz der umweltrelevanten Abstimmungen, in denen die Ständeräte zugunsten der Umwelt gestimmt haben. Der Prozentsatz der Enthaltungen und verpassten Abstimmungen wird zur Hälfte als umweltfreundlich gezählt.
020406080100Rechsteiner Paul, SP/SGCaroni Andrea, FDP/ARHäberli-Koller Brigitte, CVP/TGKeller-Sutter Karin, FDP/SG*Bischofberger Ivo, CVP/AI*Eberle Roland, SVP/TGName

FDP teils hinter der SVP

Bei FDP und CVP ist die Bandbreite gross. Die FDP kommt im Nationalrat auf ein Maximum von 41,7 Prozent. Die tiefsten Werte innerhalb der Fraktion haben der Thurgauer Hansjörg Brunner (6,9 Prozent) und der St.Galler Marcel Dobler (3,7 Prozent). Der Durchschnitt aller FDP-Nationalräte beträgt 22 Prozent. Im Ständerat hat Andrea Caroni in 35 Prozent der Abstimmungen umweltfreundlich abgestimmt. Die Umweltfreundlichkeit der CVP im Nationalrat bewegt sich zwischen 33,3 und 70,4 Prozent. Den höchsten Ostschweizer Wert hat der St.Galler Thomas Ammann mit 51,9 Prozent, den tiefsten der Innerrhoder Daniel Fässler mit 40,2 Prozent. Im Ständerat kommt die Thurgauerin Brigitte Häberli-Koller auf 27,5 Prozent.

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