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UMFRAGE: Hüppi, Keller-Sutter & Co.: Prominente und ihre Weihnachtswünsche für die Ostschweiz

Was wünschen Sie der Ostschweiz fürs neue Jahr? Und, fakultativ: Welche Person würden Sie gern beschenken? Diese Frage haben wir prominenten Ostschweizern wie Matthias Hüppi, Karin Keller-Sutter oder Monika Knill gestellt.
Matthias Hüppi, Präsident FC St.Gallen. (Bild: Urs Bucher)

Matthias Hüppi, Präsident FC St.Gallen. (Bild: Urs Bucher)

Matthias Hüppi, Präsident des FC St.Gallen: Vor einem Jahr habe ich dem FC St.Gallen an dieser Stelle ein Sauerstoffzelt für die Schlussphase der Meisterschaft gewünscht. Erhalten hat er dann einen neuen Trainer. Jetzt wünsche ich dem FC St.Gallen, dass er wieder dort landen möge, wo er hingehört: in die Herzen des grossartigen Ostschweizer Fussball-Publikums.

Matthias Hüppi, Präsident FC St.Gallen. (Bild: Urs Bucher)

Matthias Hüppi, Präsident FC St.Gallen. (Bild: Urs Bucher)

Leidenschaftliche Auftritte und einen vollen Kybunpark, das wünsche ich mir dazu. Und das Sauerstoffzelt für mich persönlich, falls es in den ersten Amtsmonaten irgendwann nötig sein sollte, was ich aus heutiger Sicht nicht vollständig ausschliessen kann.


Luzia Tschirky. (Bild: SRF/Oscar Alessio)

Luzia Tschirky. (Bild: SRF/Oscar Alessio)

Luzia Tschirky, SRF-Korrespondentin in Moskau: Ich wünsche mir mehr Aufmerksamkeit für den Osten der Schweiz. Von Olma, HSG und Säntis abgesehen, bekommt die Gegend kaum mehr als ein Schulterzucken. Im Schatten der angrenzenden Regionen verschwimmt insbesondere das St.Galler Oberland aus dem geografischen Gedächtnis der Schweiz. Dazu wünsche ich allen Ostschweizern mehr Mut. Mag den Mutigen nicht die Welt gehören, ist ihnen Gehör gewiss.


Karin Keller-Sutter. (Bild: Michel Canonica)

Karin Keller-Sutter. (Bild: Michel Canonica)

Karin Keller-Sutter, Ständeratspräsidentin (FDP): Die Menschen in unserer Region sind stolze Ostschweizerinnen und Ostschweizer. Sie gelten zwar als brötig, sind aber auch zuverlässig und handeln gern eigenverantwortlich. Es ist Aufgabe der Politik, für diese Menschen einzustehen und ihre Interessen auf allen Stufen wahrzunehmen. Verbinden wir dazu den Appenzeller Esprit mit der St.Galler Nüchternheit und der Thurgauer Bodenständigkeit. Ein solches Ostschweizer Team ist unschlagbar!


Monika Knill. (Bild: Reto Martin)

Monika Knill. (Bild: Reto Martin)

Monika Knill, Thurgauer Regierungsrätin (SVP), Departement für Erziehung und Kultur:Ich wünsche mir, dass in der Ostschweiz 2018 wieder mehr Optimismus spürbar wird und sie positive Auswirkungen entfaltet: kantonale Projekte nehmen zusätzlichen Schwung auf; Bodensee-Säntis wird zu der Tourismusdestination für individuelle Bedürfnisse; die Wirtschaft hat volle Auftragsbücher; Bildung, Forschung und Innovation bekommen eine neue Adresse: Wir Ostschweiz. Ich würde gern viele Leute aus unterschiedlichen Gründen beschenken wollen … so 2017 ganz speziell auch meinen Regierungsratskollegen Walter Schönholzer.


Claudia Martin. (Bild: FOTOPETER)

Claudia Martin. (Bild: FOTOPETER)

Claudia Martin, St.Galler Kantonsrätin und Gossauer Stadträtin (SVP): Auch in Zeiten von Whatsapp, Facebook und anderen sozialen Medien wünsche ich mir für uns alle: mehr echte Begegnungen. Eine spontane Unterhaltung im Bus oder ein nettes Gespräch beim Einkaufen prägen uns mehr als eine Interaktion, die über den Bildschirm erfolgt. Schaffen wir also immer wieder persönliche, wertschätzende Kontakte. Und: Ich schenke Matthias Hüppi einen Kraftriegel, damit er genügend Ausdauer hat, dem FC St.Gallen zu neuen Höhenflügen zu verhelfen.


Fredy Fässler, SP, Sicherheits- und Justizdepartement (Bild: Regina Kühne)

Fredy Fässler, SP, Sicherheits- und Justizdepartement (Bild: Regina Kühne)

Fredy Fässler, St.Galler Regierungspräsident (SP):Das Fremde fordert uns alle heraus. Aus diesem Grund ist "Was macht das Fremde mit mir?" das Motto meines Präsidialjahres. Ich wünsche mir, dass sich die Ostschweizerinnen und Ostschweizer noch häufiger auf ihnen Fremdes – seien es nicht vertraute Menschen wie solche aus Eritrea oder Trans- und Intersexmenschen oder neue Themen wie Künstliche Intelligenz oder Leihmutterschaft – einlassen. Das Geheimnisvolle ist doch etwas vom Schönsten, was wir erleben können (frei nach Albert Einstein). Beschenken würde ich Toni Lehner aus Rorschach: Ihn habe ich an meiner Veranstaltung "Demenz: Wenn die Liebsten zu Fremden werden" kennen gelernt. Er hat mitgeholfen, mir meine Angst vor dem Schreckgespenst Demenz zu nehmen und mir vor Augen geführt, was für eine tiefe Verbundenheit zwischen einem Ehepaar mit externer Unterbringung des schwer an Demenz erkrankten Ehegatten in einem Pflegeheim möglich sein kann – dafür danke ich ihm.


Martin Schmidt. (Bild: Ralph Ribi)

Martin Schmidt. (Bild: Ralph Ribi)

Martin Schmidt, Präsident Evangelisch-reformierte Kantonalkirche St.Gallen: "Mach’s wie Gott – werde Mensch!" - dieser weihnachtliche Spruch begleitet mich jedes Jahr neu in diesen Tagen. So wünsche ich uns, dass wir alle ein bisschen (mit-)menschlicher werden. Ich wünsche uns, dass es uns miteinander gut geht: Beim Leben, Arbeiten, Politisch-engagiert- und Ehrenamtlich-tätig-Sein, beim Geniessen. Dazu braucht es vor allem zwei Zutaten: Nehmen wir uns selber nicht so wichtig und springen wir immer mal wieder über den eigenen Schatten. Das Geschenk habe ich bereits gemacht. Bischof Markus hat am Reformationsfestgottesdienst eine Neue Zürcher Bibel von mir bekommen.


Boris Tschirky. (Bild: Jil Lohse)

Boris Tschirky. (Bild: Jil Lohse)

Boris Tschirky, Gemeindepräsident Gaiserwald (CVP) und Präsident der Vereinigung St.Galler Gemeindepräsidenten: Für die Ostschweiz als überkantonalem und überregionalem Wirtschafts- und Lebensraum wünsche ich mir, dass nicht das Trennende im Vordergrund steht, sondern das Gemeinsame. Gemeinsam sind wir stärker, gemeinsam bewegen wir Berge – aber eben nicht solche, die eine Maus gebären. Dazu ist Begeisterung und Begeisterungsfähigkeit gefragt – bei uns allen. Eine positive Entwicklung wird nicht von Bedenkenträgern angeschoben – Optimisten sind gefragt, damit an der Ostschweiz niemand vorbeikommt. Genau diesen Optimismus und die Freude an der Zukunft würde ich gerne allen Ostschweizerinnen und Ostschweizern schenken.


Marcel Steiner. (Bild: pd)

Marcel Steiner. (Bild: pd)

Marcel Steiner, Verleger: Ich wünsche mir für die Ostschweiz zu Weihnachten eine eigenständige Ostschweizer Zeitung. Eine Zeitung, die weder aus Zürich noch aus dem Aargau dirigiert wird, sondern den Leserinnen und Lesern gehört. Eine wertbewusste Genossenschaft soll den gewinnorientierten Medienkonzern ablösen und den Redaktionen Raum für klugen Journalismus bieten. Zum Wohle und Nutzen einer Ostschweizer Identität.


Patrick Guidon. (Bild: pd)

Patrick Guidon. (Bild: pd)

Patrick Guidon, Präsident des Kantonsgerichts St.Gallen (SVP) und Präsident Schweizerische Vereinigung der Richter: Der Frieden im Grossen fängt bekanntlich im Kleinen an. Jede und jeder, ob Alt oder Jung, kann deshalb in seinem nächsten Umfeld zu einer besseren Welt beitragen. In diesem Sinne wünsche ich allen Ostschweizerinnen und Ostschweizern mehr Freund- und weniger Feindschaft, mehr Mit- und weniger Gegeneinander und mehr Versöhnung im Streit.


Jürg Niggli. (Bild: Urs Bucher)

Jürg Niggli. (Bild: Urs Bucher)

Jürg Niggli, Geschäftsleiter Stiftung Suchthilfe St.Gallen: Ein Sprichwort sagt, dass sich das Glück verdoppelt, wenn man es teilt. Deshalb wünsche ich allen viel Glück zum Teilen, Achtsamkeit und Respekt im freudvollen Miteinander und gutes Selbstvertrauen, um dem Neuen gegenüber offen zu sein. Den Kindergärtnerinnen würde ich gerne eine bezahlte Arbeitspause schenken, damit sie endlich nicht mehr diskriminiert sind. Und schliesslich wünsche ich der gesamten Ostschweiz ein Wetter, das allen passt.


Kay Kysela. (Bild: Sabrina Stübi)

Kay Kysela. (Bild: Sabrina Stübi)

Kay Kysela, Schauspieler:Ich wünsche mir ein deutliches Ja der Ostschweizer zur Sanierung des Theaters St.Gallen, mehr Offenheit gegenüber Menschen jeglicher Herkunft und mehr Liebe für den Nachbarn. Und: Ich wünsche mir ein Abendessen mit Toni Brunner mit einem anschliessenden Theaterbesuch. Wenn dies nicht klappen würde, wünsche ich mir einen Tag im Format "Unterwegs mit Toni & Filz" (in Begleitung des SRF). Ich hoffe, er schlägt mir diesen Wunsch nicht ab.


Thomas Kirchhofer. (Bild: Hanspeter Schiess)

Thomas Kirchhofer. (Bild: Hanspeter Schiess)

Thomas Kirchhofer, Direktor St.Gallen-Bodensee Tourismus: Ich wünsche mir neue Perspektiven im Tourismus. Die Kirchturmpolitik soll es fortan viel schwerer haben mit uns Tourismusentscheidern! Die Veränderungslogik darf uns so richtig in Beschlag nehmen, dass wir grenzenlose Projekte und grenzüberschreitende Kooperationen genau so als "Basics" betrachten, wie sie Gäste und Einheimische wahrnehmen. Und: Ich würde den Ostschweizern gerne ein gemeinsames Werteverständnis schenken. Eines, auf das alle gleichermassen stolz sind.


Sonja Lüthi. (Bild: Michel Canonica)

Sonja Lüthi. (Bild: Michel Canonica)

Sonja Lüthi, St.Galler Kantonsrätin und Stadträtin (Grünliberale): Wir können stolz und dankbar sein, in der schönsten und landschaftlich abwechslungsreichsten Region der Schweiz leben zu dürfen. Oft sind wir uns dessen nicht bewusst. Ich wünsche mir anstelle unserer Bescheidenheit und Zurückhaltung mehr Offenheit für neue Ideen und Mut zu zukunftsweisenden Veränderungen und Investitionen, zur Umsetzung von Visionen. Ich wünsche mir etwas mehr Silicon-Valley-Spirit mit einer Anziehungskraft für engagierte Menschen. Und so würde ich Peter Schöb von Schöb Innovation gern ein Startkapital von 2 Millionen Franken schenken, um ihn von seinen Auswanderungsplänen ins Silicon Valley abhalten zu können. Damit er seine ambitionierten Ideen aus dem Solarstrombereich hier in der Ostschweiz weiter entwickeln kann.


Reto Frei. (Bild: pd)

Reto Frei. (Bild: pd)

Reto Frei: Mitgründer Tibits-Restaurants:Ich wünsche mir für die Ostschweiz viele kreative und schräge Vögel. Mutige Menschen, die für ihre Ideen und Visionen einstehen und Positives bewirken möchten. Mein Geschenk: Ich möchte gerne jedem Kind in der Ostschweiz einen Mutstein schenken, der ihm hilft, zu einem eigenständig denkenden Menschen zu werden, der tolerant, mutig und offen ist. Die Kinder sind ja bekanntlich unsere Zukunft.


Lorenzo Benedetti. (Bild: Benjamin Manser)

Lorenzo Benedetti. (Bild: Benjamin Manser)

Lorenzo Benedetti: Kurator Kunstmuseum St.Gallen:Die nächste Ausgabe der internationalen Kunstausstellung Documenta 15 soll hier in der Ostschweiz stattfinden!

Eine Prise mehr Selbstbewusstsein - das wünschen einige Befragte der Ostschweiz unter anderem. (Bild: Benjamin Manser)

Eine Prise mehr Selbstbewusstsein - das wünschen einige Befragte der Ostschweiz unter anderem. (Bild: Benjamin Manser)

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