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Um die Organisation der neuen FHO brodeln Gerüchte

Die Organisation der neuen Fachhochschule Ostschweiz steht. Nun geht es ums Eingemachte. Das führt
an einzelnen Schulstandorten zu Unzufriedenheit und Unsicherheit – und zu ersten Vorstössen im Parlament.
Regula Weik
Vor Weihnachten kamen Gerüchte auf, die Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) wäre mit der Struktur der FHO unzufrieden. (Bild: Benjamin Manser)

Vor Weihnachten kamen Gerüchte auf, die Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) wäre mit der Struktur der FHO unzufrieden. (Bild: Benjamin Manser)

Die Fachhochschule Ostschweiz kupfert bei der Verwaltung ab: Sie wird künftig ebenfalls in Departementen organisiert sein. Zuletzt hatte sich im Herbst das Kantonsparlament dafür stark gemacht. Die Regierungen der Trägerkantone St.Gallen, Thurgau, Glarus, Schwyz und beider Appenzell sowie das Fürstentum Liechtenstein hatten das Modell bereits ein halbes Jahr früher favorisiert. Damit werden die verschiedenen Fachbereiche in insgesamt sechs Departemente zusammengefasst – und zwar in Technik; Informatik und Elektrotechnik; Architektur, Bau- und Planungswesen; Wirtschaft; Soziale Arbeit und Gesundheit. So weit, so einig. Bis vor wenigen Wochen. Vor Weihnachten kamen Gerüchte auf, die Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) – einer der drei Standorte der FHO – habe ein Wiedererwägungsgesuch gestellt; die Schule sei mit der getroffenen Departementsstruktur unzufrieden. Antworten auf Fragen dazu gab es damals keine.

Nun liegt ein politischer Vorstoss der beiden Kantonsräte Daniel Gut (SP, Buchs) und Beat Tinner (FDP, Wartau) auf dem Tisch. Dieser bestätigt indirekt die damaligen Gerüchte. «Wird die beschlossene Zuteilung der Departemente in Frage gestellt?», wollen die beiden Kantonsräte wissen und sorgen sich um die interstaatliche Hochschule für Technik Buchs (NTB).

«Ich reagiere nicht
auf jede Unstimmigkeit»

Gut und Tinner ist zu Ohren gekommen, dass die Departementszuteilung auf Druck der Hochschule Rapperswil «fundamental geändert» werden soll. Von einer Aufteilung der Technik sei keine Rede mehr; diese solle neu gesamthaft von Rapperswil aus «gesteuert» werden, so die beiden Kantonsräte. Dadurch werde der Standort Buchs innerhalb der neuen FHO «entscheidend» geschwächt, befürchten Gut und Tinner.

Bildungschef Stefan Kölliker mag auch heute nicht auf derartige Gerüchte eingehen. «Ich bin nicht bereit, auf jede Unstimmigkeit zu reagieren», sagt er klipp und klar. Und weiter: Für diesen Vorstoss gelte wie für jeden anderen, dass sich zuerst die Regierung mit den Fragen auseinandersetze. Er greife den Antworten nicht vor. Auf die Frage, ob er die Unruhe im Umfeld der einzelner Schulstandorte verstehen könne, antwortet Kölliker:

«Die Umsetzung der Strukturen der neuen Fachhochschule Ostschweiz ist ein intensiver Prozess.»

In den nächsten Monaten müssten «laufend wichtige Entscheide gefällt werden, auch solche, die nicht allen gefallen». Doch, so Kölliker, Fachhochschulräte, Schulleitungen, Rektoren seien «stets einbezogen; es wird nichts an ihnen vorbei entschieden».

Gut ist Mitglied des NTB-Hochschulrats; er dürfte damit verlässliche Informationen haben. Kölliker geht nicht darauf ein. Nur so viel:

«Ob sein Vorgehen im Sinne der Sache ist, muss er selber beurteilen.»

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