Überreste aus der Klosterzeit

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Archäologie Forscher haben die Pfahlbauersiedlung im Nussbaumersee untersucht und überraschende Fundstücke an die Wasseroberfläche gebracht. Wie die Thurgauer Staatskanzlei gestern mitteilte, soll mit den taucharchäologischen Untersuchungen der Zustand der Pfahlbau-Fundstellen ums Inseli überprüft werden. Die gut erhaltenen Siedlungen des Nussbaumersees sind seit 2011 Teil des Unesco-Weltkulturerbes Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen.

Die Taucher fanden Teile von jungsteinzeitlichen Gefässen, Geräten und Produktionsabfällen aus Fels- und Feuerstein oder Knochenabfälle. Daneben sei auch Holz geborgen worden, welches Informationen zur Datierung und Waldwirtschaft liefern solle. Am meisten überrascht worden seien die Archäologen von neueren Funden wie Bruchstücken von Trinkgläsern und Ofenbestandteilen. Diese stammten wahrscheinlich aus der Anfangszeit des Klosters Ittingen im hohen Mittelalter, heisst es im Communiqué. (sda)