Überall liegt süsser Duft in der Luft

Marihuana in rauhen Mengen bringen die Besucher mit ans Open Air Frauenfeld. Süsser Duft liegt in der Luft – auf dem Campingplatz, vor der Bühne, sogar auf dem Stillen Örtchen.

Mario Testa
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Pablo aus Schindellegi nimmt einen tiefen Zug von seinem Joint. (Bild: Mario Testa)

Pablo aus Schindellegi nimmt einen tiefen Zug von seinem Joint. (Bild: Mario Testa)

Marihuana in rauhen Mengen bringen die Besucher mit ans Open Air Frauenfeld. Süsser Duft liegt in der Luft – auf dem Campingplatz, vor der Bühne, sogar auf dem Stillen Örtchen. «Das <Frauenfelder> besteht für mich aus drei Sachen: Campen, Kiffen und Musik», sagt der 17jährige Pablo aus Schindellegi und zieht am langen Joint, dann reicht er ihn an den Kumpel weiter. Die fünf jungen Männer aus der Innerschweiz sitzen im Trockenen unter dem schützenden Pavillon und lassen den übergrossen Joint im Kreis rum gehen. Es ist 10 Uhr morgens.

Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
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Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Openair Frauenfeld am Samstag (Bild: Nana do Carmo)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
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Openair Frauenfeld am Samstag (Bild: Nana do Carmo)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
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Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
OpenAir Frauenfeld 2014 (Bild: Urs Jaudas)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
OpenAir Frauenfeld 2014 (Bild: Urs Jaudas)
Bild: Mario Testa
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Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Bild: Mario Testa
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Openair Frauenfeld am Samstag (Bild: Nana do Carmo)
Bild: Mario Testa
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Openair Frauenfeld am Samstag (Bild: Nana do Carmo)
Openair Frauenfeld am Samstag (Bild: Nana do Carmo)
Openair Frauenfeld am Samstag (Bild: Nana do Carmo)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
OpenAir Frauenfeld 2014 (Bild: Urs Jaudas)
OpenAir Frauenfeld 2014 (Bild: Urs Jaudas)
OpenAir Frauenfeld 2014 (Bild: Urs Jaudas)
Bild: Urs Jaudas
Bild: Nana do Carmo
Bild: Urs Jaudas
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Bild: Nana do Carmo
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Bild: Mario Testa
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Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)

«Zusammen haben wir etwa 60 Gramm Gras dabei, das reicht für über 100 Joints», rechnen sie aus. «Das tönt nach viel, aber ich denke nicht, dass bis Sonntagmorgen viel Gras übrig bleibt bei uns», sagt Pablo. «Jeder von uns hat etwa 100 Franken dazu beigesteuert.»

Zehn Joints am Tag

Ein paar Pavillons weiter hinten sitzt Roberto aus Kreuzlingen mit seinen drei Kollegen und schaut sich die ankommenden Open-Air-Gäste auf dem schlammigen Weg vor ihrem Zelt an. «Vorhin hat's eine voll hingeschmissen. Das war lustig», sagt er. Die Augen des 16-Jährigen glänzen, er grinst, sein Blick ist müde. «Wir kiffen vielleicht zehn Joints am Tag in der Gruppe. Wir haben mal für 150 Franken eingekauft, aber das reicht sicher nicht.» Sein Kumpel Niclas kifft nicht mit. «Ich habe aufgehört damit. Bis jetzt klappt's ganz gut, ich bin noch nicht schwach geworden.»

Nas zeigt, wo's lang geht. (Bild: Benjamin Manser)
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Nas (Bild: Benjamin Manser)
Frauenfeld, c'est moi: Rapper Stress.... (Bild: Benjamin Manser)
...hat das Publikum in Nullkommanichts in der Tasche. (Bild: Nana do Carmo)
Rapper Stress mit Sängerin Karolyn... (Bild: Nana do Carmo)
...und beim Hüpfen mit den Massen. (Bild: Benjamin Manser)
Labelboss, Rapper und Aktivist: Immortal Technique alias Felipe Andres Coronel. (Bild: Benjamin Manser)
Openair Frauenfeld (Bild: Benjamin Manser)
Joey Bada$$ macht die North Stage klar. (Bild: Benjamin Manser)
Hände in die Luft: Isaiah Rashad. (Bild: Benjamin Manser)
Massenweise Hits auf Lager: Fettes Brot aus Deutschland. (Bild: Urs Jaudas)
Angegraut, aber nicht angestaubt: König Boris, Björn Beton und Doktor Renz (v.l.). (Bild: Urs Jaudas)
Mackelmore lässt sich vom Publikum feiern, während Kompagnon Ryan Lewis die Regler bedient. (Bild: Urs Jaudas)
Als ob's nicht schon nass genug wäre: Macklemore tauft die Zuhörer. (Bild: Urs Jaudas)
Hamburg lässt grüssen: Fettes Brot. (Bild: Urs Jaudas)
Mackelmore & Ryan Lewis am Freitagabend auf der Grossen Allmend. (Bild: Urs Jaudas)
Masse hat Klasse: Die Menge beim Konzert von Fettes Brot. (Bild: Urs Jaudas)
Rap made in USA: Wiz Khalifa. (Bild: Urs Jaudas)
Tausende Hände strecken sich Wiz Khalifa entgegen. (Bild: Urs Jaudas)
Der Rapper mit der Pandamaske: Cro. (Bild: Urs Jaudas)
Im Licht der Scheinwerfer: Wiz Khalifa. (Bild: Urs Jaudas)
Die Rastazöpfe von Wiz Khalifa fliegen umher. (Bild: Urs Jaudas)
Angel Haze performt inmitten von Fans. (Bild: Nana do Carmo)
Outkast zeigten eine ausgezeichnete Show. (Bild: Nana do Carmo)
André 3000 mit seiner neuen Haarpracht. (Bild: Nana do Carmo)
Big Boi setzte hingegen auf ein klassisches Cap. (Bild: Nana do Carmo)
Mathangi Arulpragasam - besser bekannt als M.I.A. - hämmert dem Publikum ihre Reime um die Ohren. (Bild: Nana do Carmo)
M.I.A. lässt sich vom Frauenfelder Publikum feiern. (Bild: Nana do Carmo)
...und dann gleich noch eine kleine Tanzeinlage. (Bild: Nana do Carmo)
Hip-Hop-Grösse aus den USA: Pharrell Williams. (Bild: Michel Canonica)
Pharrell Williams heizte den Festivalbesuchern gehörig ein. (Bild: Michel Canonica)
Skor trat als erster Act auf der Hauptbühne auf. (Bild: Nana do Carmo)
Buntes Publikum beim Auftritt von Skor. (Bild: Nana do Carmo)
In Aktion: Skor. (Bild: Nana do Carmo)
Zu Gast in Frauenfeld: Mathangi Arulpragasam alias M.I.A. (Bild: Keystone)
US-Rapper Buckshot feiert mit den Fans. (Bild: Keystone)

Nas zeigt, wo's lang geht. (Bild: Benjamin Manser)

Gras aus der Schweiz

Eine Gruppe Österreicher aus der Region Feldkirch hat ihre Zeltburg ebenfalls an einem der Wege eingerichtet. «Die Dimensionen des Open Air sind gewaltig, und die Musik ist der Hammer», sagt Mike. Auch er kifft, hat dazu sogar eine grosse grüne Wasserpfeife mitgenommen. «Bei uns in Österreich gibt's kein gutes Gras, deshalb kaufen wir immer hier in der Schweiz ein. Wir haben etwa 500 Franken investiert.»