Über fünf Millionen Franken Schaden

STECKBORN. Sechs Häuser vollständig zerstört, 30 Menschen obdachlos, keine Verletzten: Dies ist die Bilanz des verheerenden Brandes in der Steckborner Altstadt vom 21. Dezember des vergangenen Jahres. Nach wie vor ist die Ursache, die zum Ausbruch des Feuers geführt hat, unklar.

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STECKBORN. Sechs Häuser vollständig zerstört, 30 Menschen obdachlos, keine Verletzten: Dies ist die Bilanz des verheerenden Brandes in der Steckborner Altstadt vom 21. Dezember des vergangenen Jahres. Nach wie vor ist die Ursache, die zum Ausbruch des Feuers geführt hat, unklar. Mehr Klarheit gibt es mittlerweile zur Summe des Sachschadens. Wie die SRF-Nachrichtensendung «Schweiz aktuell» am Mittwochabend berichtete, beträgt die Schadenssumme gemäss der Gebäudeversicherung des Kantons Thurgau zwischen fünf und sechs Millionen Franken.

In der Gemeinde kehrt währenddessen der Alltag allmählich wieder zurück. Abbruchfirma, Politische Gemeinde, involvierte Ämter und Feuerwehr kamen noch einmal zusammen, um die nächsten Schritte nach dem Brand anzugehen. Die Stadt hat eine Projektgruppe eingesetzt, die damit beauftragt wurde, eine Nutzungsstrategie für die Altstadt auszuarbeiten. Unabhängig von Ersatzbauten für die zerstörten Häuser müsse man sich Gedanken über Massnahmen wie etwa Begegnungszonen oder Parkplätze machen, sagte Stadtpräsident Roger Forrer. Für einen Grossteil der Betroffenen geht es ebenso vorwärts: Viele haben wieder eine Wohnung im Städtchen gefunden. (red.)