Über einen Kilometer Schlange stehen

ST.GALLEN. Auf dem Gelände des OpenAir St.Gallen laufen derzeit die letzten Vorbereitungen für das Festival. Die ersten Gäste bekommen offiziell um 17 Uhr Einlass. Erwartet wird, dass die Tore wegen dem grossen Andrang schon früher geöffnet werden.

René Rödiger
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Die Besucher stehen am Donnerstag schon über einen Kilometer an. (Bild: Benjamin Manser)

Die Besucher stehen am Donnerstag schon über einen Kilometer an. (Bild: Benjamin Manser)

Die Niederschläge der letzten Tage haben dem Gelände im Sittertobel stark zusetzt. "Seit heute morgen wird Wasser abgepumpt", sagt Sabine Bianchi, Mediensprecherin des OpenAir St.Gallen. Damit sollte die Unterlage nicht ganz so schlammig sein, wenn die ersten Besucher das Gelände betreten.

Am Donnerstagmorgen standen die Gäste schon über einen Kilometer weit an. Bianchi: "Die Leute stehen nicht besonders dicht, dadurch scheint die Schlange auch länger. Viele haben Zelte aufgebaut, und wegen der kalten Nacht wollten wir ihnen nicht sagen, dass sie diese abbauen müssen."

20'000 Besucher bereits am Donnerstag
Trotzdem wird das Gelände voraussichtlich schon früher für das Publikum geöffnet. "Wir müssen zuerst alles fertigstellen, vor allem die Standbauer sind hier noch gefordert. Sie sind angewiesen, ihre Bauten so rasch wie möglich bereit zu haben", sagt Bianchi. Die Mediensprecherin will sich nicht auf einen Zeitpunkt festlegen, geht aber davon aus, dass "einige Stunden vor 17 Uhr" Geländeöffnung sein wird.

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Heute werden bereits rund 20'000 sogenannte "Nachtschwärmer" am OpenAir erwartet. Freitag bis Sonntag sollen dann täglich 30'000 Gäste ins Sittertobel pilgern.

Probleme mit Tickets
Erstmals konnten in diesem Jahr die Festivalbändel schon am Mittwoch getauscht werden. "Besonders um die Mittagszeit wurde dieses Angebot rege genutzt", sagt Bianchi. Probleme gab es beim Lesen einiger wenigen Tickets. Bianchi: "Die 4-Tages-Pässe wurden als 1-Tages-Tickets angezeigt. Wir konnten den Fehler aber in der Zwischenzeit beheben, und jetzt läuft alles nach Plan."

Ebenfalls als Neuerung wird beim diesjährigen OpenAir komplett auf Bargeld verzichtet. Für mehr Sicherheit können Besucher ihre Bändel, auf die Geld geladen wird, personalisieren lassen. Allerdings erst auf dem Gelände und nicht schon beim Bändeltausch.

Bei jedem Cash Point, die auf dem ganzen Gelände verteilt sind, ist eine solche Personalisierung möglich. Die Cash Points sind im Geländeplan eingezeichnet. Bianchi geht nicht davon aus, dass es dort zu langen Schlangen kommen wird: "Wir haben Zugangspunkte, die auf eine Kapazität von 40'000 Personen ausgerichtet sind. Und zusätzlich können Guthaben bei mobilen Stationen aufgeladen werden."

Planung für 2014 läuft
Das OpenAir St.Gallen ist zum dritten Mal in Folge ausverkauft. Dazu beigetragen haben auch die vorzeitigen Ankündigungen grosser Bands schon während dem Festival. Ob auch in diesem Jahr bereits ein Act für 2014 bekanntgegeben werden kann, weiss Bianchi nicht: "Selbstverständlich ist Programmchef Christof Huber schon an der Planung für das nächste Festival. Aber wir haben noch keine definitiven Zusagen. Sollte sich das im Laufe des Festivals ändern, ist es möglich, dass wir das bekannt geben."

Stärkeres Netz fürs OpenAir

Wenn rund 30'000 Personen im Sittertobel Bilder hochladen, ihren Facebook-Status updaten und per SMS mit ihren Freunden abmachen, kommen die Mobilfunknetze an ihre Grenzen. Kunden von Swisscom profitieren beim OpenAir St.Gallen von einer besseren Netzabdeckung. Laut Medienstelle wird das Netz mit 4G/LTE im Sittertobel verstärkt. Auch Orange wird zusätzliche Antennen im Sittertobel aufbauen. Allerdings wird dies erst im Laufe des Donnerstags passieren, da der Boden dafür noch zu nass sei, wie Therese Wenger, Mediensprecherin von Orange, mitteilt. Auch Sunrise sieht Handlungsbedarf und wird temporäre Stationen aufbauen, um die Netzwerkkapazitäten zu erweitern. (rr)



Tweets von @djsojus/openair-sg-2013