Über 1000 Ferienrückkehrer aus Corona-Risikoländern haben sich bereits bei den Ostschweizer Kantonen gemeldet

Über 1000 Ostschweizer sind bisher aus Risikoländern in die Schweiz zurückgekehrt, wie die Kantone St.Gallen, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden gegenüber TVO meldeten. Die Rückkehrer müssen in Quarantäne, sonst droht eine Busse.

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Flughafen Zürich: Ein Plakat weist auf die obligatorische Quarantäne bei der Einreise aus bestimmten Risikoländern hin.

Flughafen Zürich: Ein Plakat weist auf die obligatorische Quarantäne bei der Einreise aus bestimmten Risikoländern hin.

Bild: Alexandra Wey, Keystone

(dar) Quarantäne oder Busse? Vor dieser Entscheidung steht, wer aus einem der 42 durch den Bund festgelegten Risikoländer in die Schweiz einreist. Rückkehrer müssen sich bei den kantonalen Behörden melden und sich für zehn Tage in Isolation begeben, um eine Ausbreitung des Coronavirus möglichst zu verhindern – so die Vorschriften des Bundes

6000 Personen haben sich bisher schweizweit in Quarantäne begeben. Wieviele aber sind es in der Ostschweiz? Dieser Frage ging der Regionalsender TVO nach. Die Antwort: über 1000. Aufgeschlüsselt nach den Kantonen kommt der TV-Sender zur folgenden Auflistung:

  • Kanton St.Gallen: 800
  • Thurgau: 252
  • Appenzell AR: 62
  • Appenzell AI: Keine Angaben. 

Doch der Rücklauf liege unter den Erwartungen, zitiert TVO den Kanton St.Gallen. Im Klartext: Es melden sich weniger Personen als tatsächlich in Risikoländer gewesen waren. Zufrieden mit den Meldungen ist hingegen der Kanton Thurgau. Zwei Passagierlisten von Fluggesellschaften hätten die Behörden bisher erhalten, sagt Sprecherin Miriam Hetzel. «Und alle haben sich bei uns gemeldet.»

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