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TVO NEU: Nüchtern die Studios, süffig die News

ST.GALLEN. 850'000 Franken hat Tele Ostschweiz investiert, um Technik und Studios auf den neusten Stand zu bringen. Gestern sind die ersten neuen News über den Bildschirm geflimmert.
Thomas Bächle moderiert in den neuen TVO-Studios. (Bild: Coralie Wenger)

Thomas Bächle moderiert in den neuen TVO-Studios. (Bild: Coralie Wenger)

Regionalfernsehen machen ist hart – im Vergleich zum grossen Bruder Schweizer Fernsehen hat man oft mit notorisch angespannten Budgets zu wirtschaften. Doch das Ostschweizer Regiofernsehen Tele Ostschweiz (TVO) hat kürzlich 850 000 Franken investiert, um die grosse Veränderung einzuläuten. Die Medienmitteilungen dazu hat unsere Zeitung zur einen oder anderen Geschichte ausgebaut.

Schliesslich wurde am Wochenende bekannt, dass TVO-Redaktionsleiter Felix Merz seine Funktion abgibt. Als hätten sich Vater und Sohn Merz abgesprochen; ihre Rücktrittstermine verpassten sich nur knapp um eine Woche.

Sex and Crime und Fussball

Doch lassen wir die Vergangenheit – hier geht es um das neue TVO. Gestern um 18 Uhr schalteten 100 000 Ostschweizer die Sendung «News» ein – und erkannten, ausgenommen vom routinierten Moderator Thomas Bächle, nichts wieder.

Hell die Studios, mit nüchternen Balken unterlegt die Schriftzüge. Das gefällt, wirkt modern und entschlackt. Gefallen weckt auch die Berichterstattung. Süffig, ein Hauch von Sex and Crime und natürlich König Fussball: Der Prügel-Bauer von Rehetobel erzählt, dass er immer noch Angst hat, wenn er nachts in den Stall muss. Und die angeschlagenen FCSG-Kicker stärken ihrem Trainer Uli Forte den Rücken.

Wehen zum Start

Im «Atelier 3», der neuen Magazin-Sendung, kommt das Thema Talent zur Sprache. Selbiges besitzt eine 10jährige Geigerin aus Vaduz, die die Melodie von «Pirates of the Caribbean» fiedelt. Die Karikaturistin Corinne Sutter beeindruckt mit einer Zeichnung von Moderatorin Claudia Eggenberger. Übrigens: Sutter, hochschwanger, musste gleich nach der Sendung ins Spital, die Wehen setzten ein. Wenn das kein gutes Omen für einen Neustart ist. Urs-Peter Zwingli

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