TV-TALENTSHOW: Das grosse Warten

Die meisten Ostschweizer Teilnehmer haben das Vorab-Casting von «Die grössten Schweizer Talente» hinter sich. Nicht allen lief es dabei gleich gut. Wer eine Runde weiter ist, entscheidet sich im Oktober.

Daniel Walt
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Auch Ostschweizer kämpfen um den Einzug in die neue SF-Show «Die grössten Schweizer Talente». (Bild: SF)

Auch Ostschweizer kämpfen um den Einzug in die neue SF-Show «Die grössten Schweizer Talente». (Bild: SF)

Die Ostschweizer sind vielseitig begabt. Das zeigt ein Blick auf die Teilnehmenden aus der Region bei der neuen SF-Show «Die grössten Schweizer Talente»: Beispielsweise mit Alphornspiel inklusive Gitarrenbegleitung, Clownnummern, Akrobatik, Cheerleading oder Breakdancen wollen Ostschweizer den Einzug ins Casting schaffen.

Auftritt spätabends
Gern an ihren Auftritt am Vorab-Casting vom Wochenende denkt Clownfrau Myrielle alias Muriel Wernli aus Walzenhausen zurück. «Die waren alle so nett beim TV!», schwärmt sie. Die Atmosphäre, auch unter den Kandidaten, sei locker gewesen. Auftreten musste Muriel Wernli zweimal: «Der erste Auftritt gelang besser. Beim zweiten, der erst am späteren Abend war, merkte man, dass ich etwas müde war», blickt sie zurück. Zu ihren Chancen aufs Weiterkommen äussert sich Myrielle wie folgt: «Ich lasse mich überraschen – zumindest haben die Jurymitglieder gelacht.» Ebenfalls gut verlief das Vorab-Casting für die Akrobatikgruppe Triangel aus Alterswilen. Laut Roman Stäuble erhielten die Turner aus Mostindien nach der Aufführung Komplimente. «Der Auftritt wurde aufgezeichnet, und auch ein Interview gaben wir», hält er stolz fest.

Zweites Stück misslungen
Weniger gut verlief das Vorab-Casting für Alphornbläser Lorenz Schwarz aus Wattwil. Zunächst musste er stundenlang warten, bevor er dann aus heiterem Himmel auf die Bühne beordert wurde. Schwarz stellt dies ohne jeden Vorwurf ans Fernsehen fest. «Das erste Stück lief recht gut, das zweite misslang mir aber», sagt er. Er sei es sich gewohnt, eine Beziehung zum Publikum aufzubauen, was in der nüchternen Atmosphäre der Räumlichkeiten und mit den vielen Technikern nicht möglich gewesen sei. Er lässt sich aber genauso wie Clownfrau Myrielle, die er am Vorab-Casting traf, nicht verdriessen. Dies, zumal er am Wochenende auch wieder reguläre Auftritte gehabt habe, und zwar mit gutem Erfolg. «Wir werden sehen, was aus dem Casting wird – an meinem Leben ändert sich so oder so nichts», sagt Schwarz.

«Schauen, was daraus wird»
Mit dem Auftritt der FCSG-Cheerleadergruppe «Green Lightning» ist Claudia Bartolini zufrieden: «Es lief alles gut», hält sie fest. Es habe Videoaufnahmen plus ein Interview gegeben, berichtet sie. Zudem sei es spannend gewesen, den anderen Kandidaten zuzuschauen, also sozusagen die Konkurrenz zu beobachten. «Jetzt warten wir ab und schauen, was daraus wird», sagt Bartolini. Das gilt auch für die übrigen Ostschweizer Bewerber, wobei die «Ghost Rockz Crew» mit dem Arboner Michel Andre Stalder ihren Pre-Casting-Auftritt im Oktober erst noch vor sich hat.