Trommler von Bubble Beatz auf Abschiedstournée

ST. GALLEN. Das St. Galler Altmetall-Duo Bubble Beatz sagt Adieu. Die Müll-Trommler Christian Gschwend und Kay Rauber verabschieden sich nach 17 Jahren «Müllverwertung» mit einer Best-of-Show von der Musikbühne.

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Das Bubble-Beatz-Duo Christian Gschwend und Kay Rauber. (Bild: pd)

Das Bubble-Beatz-Duo Christian Gschwend und Kay Rauber. (Bild: pd)

ST. GALLEN. Das St. Galler Altmetall-Duo Bubble Beatz sagt Adieu. Die Müll-Trommler Christian Gschwend und Kay Rauber verabschieden sich nach 17 Jahren «Müllverwertung» mit einer Best-of-Show von der Musikbühne.

Touren durch Europa und China

Die zwei Drummer Kay Rauber und Christian Gschwend sind seit 1999 gemeinsam unterwegs, um sich «regelmässig die Seele aus dem Leib zu trommeln». Laut dem 36jährigen Rauber komme es immer wieder vor, dass es am Rande ihres Blickfeldes schwarz werde. «Das ist ein Zeichen, dass wir kurz vor der Ohnmacht stehen», sagt er. Dass Bubble Beatz sein Publikum vollkommen zum Ausrasten bringen kann, haben die beiden Musiker an bald 500 Auftritten in ganz Europa und China unter Beweis gestellt. Sie waren schon Gast an renommierten Festivals wie dem Montreux Jazz, dem OpenAir St. Gallen, dem Open Air Gampel, dem Fusion Festival oder dem Midi Music Festival in Peking.

Die Ostschweizer Trashmusiker reisten quer durch Europa und China, spielten ihre schweisstreibende Show vor ausverkauften Hallen und eroberten so die Herzen eines stetig wachsenden Publikums. Damit soll jetzt Schluss sein. Kay Rauber wird im Spätsommer die Segel hissen und mit seiner Yacht für etwa drei Jahre um die Welt segeln. Das teilten die Musiker gestern in einem Communiqué mit.

Bei «Jeder Rappen zählt» dabei

Der Startschuss für die Best-of-Show fällt am 11. Dezember auf dem Bundesplatz in Bern im Rahmen für «Jeder Rappen zählt». Zu Hause in der Ostschweiz malträtieren Bubble Beatz am 19. Februar im Casino Herisau das letzte Mal ihre Instrumente. Rauber und Gschwend wollen auf der Abschiedstournée nochmals alles geben. «Wir wollen das Publikum komplett ausrasten lassen», verspricht der 35jährige Gschwend. Im Spätsommer 2016 wird dann die letzte Beule ins Blech geschlagen. (chs)