Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Grillieren und giessen - was jetzt zu beachten ist

Die Dürre in der Ostschweiz hat Auswirkungen auf unseren Umgang mit Feuer und Wasser. Die Kantone St.Gallen, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden haben bereits Verbote verhängt. Das gilt es jetzt zu beachten im Freien und am Wasserhahn.
Katharina Brenner
Ausgetrocknete Wiesen wie diese in Langrickenbach sind Folgen der anhaltenden Trockenheit. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)

Ausgetrocknete Wiesen wie diese in Langrickenbach sind Folgen der anhaltenden Trockenheit. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)

  • Feuer im Wald verboten
    Die Kantone St.Gallen, Thurgau und Appenzell Ausserrhoden haben ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe erlassen. In St.Gallen und Ausserrhoden gilt es bereits, im Thurgau tritt es am Freitag, 27. Juli in Kraft. Im Wald und im Umkreis von 200 Metern um Wälder sind Feuer verboten, auch an offiziellen Feuerstellen. Auch das Wegwerfen von brennenden Streichhölzern und Rauchwaren ist verboten.
  • Ausnahmen beim Grillieren mit Gas
    Weil ein Gasgrill im Gegensatz zu Holzkohlegrills und Lagerfeuer keine Funken erzeugt, gilt gemäss dem St. Galler Kantonsforstamt eine Ausnahme: Steht der Gasgrill auf Asphalt oder einem Kiesbelag und nicht unter einem Baum, darf damit auch 50 Meter vom Wald entfernt grilliert werden.
  • Amden und Weesen stark betroffen
    In zwei Gemeinden gelten verschärfte Regeln. Amden und Weesen haben absolute Feuerverbote verhängt. Dort sind im Freien generell keine Feuer erlaubt.
  • Feuerwerk im Wald verboten
    Bald ist 1. August – Feuerwerkszeit. Im Wald und in einem Umkreis von 200 Metern um Wälder sind Feuerwerke im Thurgau, in St.Gallen und in Ausserrhoden verboten. Da kein generelles Feuerwerksverbot gilt, appellieren die Verantwortlichen an die Eigenverantwortung der Bevölkerung, Feuerwerke nicht unbeaufsichtigt zu lassen und mit Wasser zu löschen.
  • Gefahr durch Himmelslaternen
    Im gesamten St.Galler Kantonsgebiet ist das Steigenlassen von Himmelslaternen untersagt, ebenso in Ausserrhoden. Der Kanton Thurgau verbietet dies nicht explizit, ruft aber zu höchster Vorsicht beim Umgang mit den Flugkörpern auf.
  • Vorbereitet für den Ernstfall
    Wer grilliert oder ein Feuerwerk entzündet, dem rät das St.Galler Kantonsforstamt, einen Eimer mit Wasser parat zu halten. Damit könnte ein kleiner Brand auf der Wiese gelöscht werden. Drohe dieser zu einem Flurbrand zu werden, sei umgehend die Feuerwehr zu alarmieren. Personen sollten sich in diesem Fall sofort in Sicherheit bringen.
  • Wasser muss in Bächen bleiben
    Im Thurgau gilt seit dem 13. Juli ein Wasserentnahmeverbot für Oberflächengewässer. Ausgenommen sind Rhein, Bodensee, Grund- und Quellwasser. Im Kanton St. Gallen ist seit Dienstag die Wasserentnahme aus Bächen und anderen kleinen Gewässern verboten. Das gilt auch für landwirtschaftliche Betriebe. Aus folgenden Gewässern darf weiterhin Wasser entnommen werden: Rhein, Bodensee, Zürich-Obersee, Walensee, Alpenrhein, Rheintaler Binnenkanal, Werdenberger Binnenkanal, Saarkanal ab Sargans, Seez ab Plons, Linthkanal, Sitter ab St.Gallen-Sittertal.
  • Mit Wasser sorgsam umgehen
    Die Bevölkerung ist dazu aufgerufen, mit Wasser sorgsam umzugehen und den Verbrauch aufs Notwendige zu beschränken. Wenn möglich, sei auf Gartenbewässerung, Autowaschen, das Füllen von Swimmingpools und Ähnliches zu verzichten.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.