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Traurig haben’s die Kannibalen

Polaroid

Arthur «Turi» Breitenmoser lässt sich nicht auf einen Begriff reduzieren: Schneckenzüchter, Maler, Immobilienunternehmer, Renn-fahrer, Hundeliebhaber, Weltenbummler, Multimillionär. In seiner Garage auf Schloss Rickenbach stehen ein Lamborghini, ein Porsche, ein Rolls-Royce, ein Ferrari und neuerdings ein Maserati. 142 Länder hat der 66-jährige Züberwanger mit seiner grossen Jugendliebe und zweiten Ehefrau Clementine schon bereist.

Kürzlich besuchte er Papua-Neuguinea und traf dort nach eigenen Angaben auf Kannibalen. Als er sah, wie die «Einheimischen» in Lehmhütten ohne Wasser, Strom, Toiletten und Telefonverbindung einfach so in den Tag hineinlebten, hat er sich gefragt, was ihm diese Menschen wohl über sich und ihre Vergangenheit erzählen könnten. «Wenig Interessantes», dachte er bei sich, und ihm wurde bewusst, welch «privilegiertes, anstrengendes, interessantes und spannendes Leben» er selbst doch schon hatte.

So spannend, dass er befand, es gehöre zwischen zwei Buchdeckel gebannt. Dafür fand er zwei illustre Co-Autoren: Walter «Jesy» Sutter, Bruder von Ständerätin Karin Keller-Sutter, und die «Blick»-People-Reporterin Anita Plozzo. Das 80-seitige Werk trägt den Titel «Er war nie zu faul, um reich zu werden». Und auf die Frage, ob denn alle Nichtreichen faul seien, antwortete er jüngst der «Thurgauer Zeitung»: «Es muss und kann nicht jeder reich werden.» Turi hat aber auch eine soziale Ader: Der Erlös seines Buches fliesst vollumfänglich ans Kloster Fischingen. (hrt)

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