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TRANSFER: Der FC Wil buhlt um Cristiano Ronaldo

Der Fussball-Superstar wurde gestern zum Probetraining ins Berghölzli eingeladen.
Vor den Eingängen drängten sich die Massen. (Bild: Urs Bucher)

Vor den Eingängen drängten sich die Massen. (Bild: Urs Bucher)

Der 32-jährige Portugiese ist in Madrid nicht mehr glücklich. Eine Anklage wegen Steuerhinterziehung erzürnt den Stürmer. Angeblich will er Real Madrid schon im Sommer verlassen. Seit seine Absicht bekannt ist, buhlen Vereine aus ganz Europa um die Gunst von Ronaldo.

Auch der FC Wil spricht ein Wörtchen mit, wenn es um die Zukunft des Stürmers geht. Auf Facebook gibt der Club offiziell bekannt, dass er an einer Verpflichtung Ronaldos interessiert ist. Er bietet zwei warme Mahlzeiten am Tag sowie eine «kostenlose Steuerberatung». Vom Verein wurde er zum gestrigen Probetraining im Berghölzli eingeladen. Mitbringen müsse er nur eigene Fussballschuhe, «die restliche Ausrüstung wird zur Verfügung gestellt».

Mit seinem Angebot ist der FC Wil bei weitem nicht allein. Mittlerweile häufen sich die Angebote im Internet. Kein Geld, dafür Kölsch in Massen, verspricht beispielsweise Fortuna Köln. Der deutsche Drittligist bietet Ronaldo lebenslanges Freibier. Ob das Ronaldo lockt? Der Portugiese gilt als sehr diszipliniert. Und er trinkt nicht.

Der deutsche Club Rot-Weiss Ahlen liess seine Fans auf Facebook wissen, warum er kein Interesse an «CR7» zeigt. «Bis heute haben wir hier in Nordrhein-Westfalen noch keine One-Man-Show, sondern einzig und allein eine Mannschaft», hiess es. Dies eine Anspielung auf Ronaldos Ruf als Diva und Einzelspieler. Der Interneteintrag wurde bereits wieder gelöscht.

Und beim Trainingsauftakt des FC Wil gestern Abend im Berghölzli? – Der grösste anwesende Star war Johan Vonlanthen, jüngster EM-Torschütze aller Zeiten. Er hat seinen Vertrag in Wil erst unlängst verlängert. «Ronaldo hat im Probetraining leider nicht überzeugt», scherzte Wils Medienchef Dani Wyler. (lw/sdu)

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