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Gibt es eine zweite Direktverbindung nach Rapperswil?

Ab 2020 könnte die S4 bis Rapperswil verlängert werden. Das erfordert Streckenausbauten.
Martin Knoepfel
«Traverso»-Triebzug der Südostbahn beim Roll-out. (Bild: PD)

«Traverso»-Triebzug der Südostbahn beim Roll-out. (Bild: PD)

Die Südostbahn (SOB) und die SBB wollen das Angebot im Gebiet Obersee-Glarnerland ausbauen. Das verkündeten die beiden Bahnunternehmen vorgestern in einer Mitteilung. Davon profitiert auch das Toggenburg. Die S4 werde von St. Gallen in Richtung Uznach ab Dezember 2020 bis Rapperswil fahren, während sie heute in Uznach wendet. Um 30 Minuten versetzt, fährt der Voralpen-Express. Die SOB werde auf der ganzen Strecke die neuen Triebzüge «Traverso» einsetzen, heisst es weiter.

Die neben dem Voralpen-Express zweite stündliche Verbindung Wattwil-Rapperswil wird also umsteigefrei und vier Minuten rascher als heute. Für Mogelsberg, Brunnadern-Neckertal und Lichtensteig wird es ab 2020 eine stündliche umsteigefreie Verbindung in die Rosenstadt geben.

Man könnte schneller umsteigen

Zudem werde das Umsteigen in Rapperswil für Passagiere, die nach Zürich wollen, erleichtert, schreiben die SOB und die SBB. Der Grund: Die S5 der S-Bahn Zürich warte am gleichen Perron. Das ist insofern wichtig, als das Umsteigen durch die Unterführung in Rapperswil in den Hauptverkehrszeiten heikel ist. Beim Voralpen-Express ist das Umsteigen am gleichen Perron gewährleistet. Der Voralpen-Express und die S5 sind die rascheste Verbindung von Wattwil nach Zürich.

Reisende von Wattwil nach Sargans müssen neu immer in Uznach umsteigen. Die Wartezeit beträgt vier Minuten. Heute sind es drei oder sieben Minuten.

Das neue Angebot benötigt eine Doppelspur Schmerikon-Uznach. Das sagt Brigitte Baur, stellvertretende Mediensprecherin der SOB, auf Anfrage des «Toggenburger Tagblatts». Und hier liegt das Problem. Die Gemeinde Schmerikon wird ihre Beschwerde gegen den Doppelspurausbau beim Bundesverwaltungsgericht einreichen. Das teilte sie vorgestern mit. Der Gemeinderat kritisiert zwei Punkte: Zum einen war zuerst das Umsteigen am gleichen Perron in Rapperswil nicht garantiert. Zum andern befürchtet der Gemeinderat wegen der Doppelspur beim Bahnübergang Allmeindstrasse Rückstaus bis auf die Kantonsstrasse. Zwar habe man sich in Bezug auf das Umsteigen in Rapperswil einigen können. Die Gemeinde beharre aber auf flankierenden Massnahmen beim Bahnübergang, schrieb der Gemeinderat in seinem Communiqué.

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