Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Zwei Raiffeisenbanken prüfen Zusammenschluss

Die Raiffeisenbanken Neckertal und Unteres Toggenburg wollen ihre Zukunft aktiv planen und prüfen eine Fusion.
Ruben Schönenberger
Die Filiale in Bütschwil könnte bald Teil einer grösseren Raiffeisenbank sein. (Bild: PD)

Die Filiale in Bütschwil könnte bald Teil einer grösseren Raiffeisenbank sein. (Bild: PD)

Vier Raiffeisenbanken gibt es derzeit im Toggenburg. Diese Zahl könnte bald auf drei sinken. Dann nämlich, wenn die beiden Raiffeisenbanken Neckertal und Unteres Toggenburg fusionieren. Wie einer am Montag versandten Medienmitteilung zu entnehmen ist, prüfen die beiden Banken ein Zusammengehen.

Kurt Knaus, Verwaltungsratspräsident Raiffeisenbank Neckertal. (Bild: Peter Jenni)

Kurt Knaus, Verwaltungsratspräsident Raiffeisenbank Neckertal. (Bild: Peter Jenni)

Der Bankenmarkt durchlaufe «einen Strukturwandel schier unglaublichen Ausmasses», sagt Kurt Knaus, Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Neckertal auf Anfrage. Kundenbedürfnisse würden sich ändern. «Mit dem Zusammenschluss können wir diese besser abdecken», sagt Knaus. Und auch Adrian Gmür, Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank Unteres Toggenburg sagt: «Mit der neuen Grösse können wir die Dienstleistungen gegenüber den Kunden noch besser erbringen.»

Adrian Gmür, Verwaltungsratspräsident Raiffeisenbank Unteres Toggenburg. (Bild: Michel Canonica)

Adrian Gmür, Verwaltungsratspräsident Raiffeisenbank Unteres Toggenburg. (Bild: Michel Canonica)

Auch die regulatorischen Anforderungen seien gestiegen. «Mit wenigen Mitarbeitenden ist es schwieriger, diese zu erfüllen», sagt Knaus. «Für die Mitarbeitenden sind auch die Karrierechancen in einer grösseren Unternehmung besser», ergänzt Gmür. Beide Verwaltungsratspräsidenten betonen, dass es nicht um Einsparungen über Stellenstreichungen oder Filialschliessungen gehe. Die bestehenden Mitarbeitenden sollen weiter beschäftigt werden und das aktuelle Geschäftsstellennetz steht nicht zur Disposition.

Aktuell arbeiten bei der Raiffeisenbank Neckertal zwölf Mitarbeitende in den Geschäftsstellen Wald-Schönengrund und Oberhelfenschwil, bei der Raiffeisenbank Unteres Toggenburg sind 27 Mitarbeitende in den Geschäftsstellen Bütschwil, Mosnang und Lütisburg tätig. Die Nähe zu den Kundinnen und Kunden mit den vertrauten Ansprechpersonen sei für die beiden Raiffeisenbanken zentral und werde erhalten bleiben.

Ob die Banken wirklich fusionieren, werden am Schluss die Genossenschafter entscheiden. Diese werden an Orientierungsversammlungen im Herbst 2018 informiert. Bis dahin erarbeitet eine Arbeitsgruppe weitere Grundlagen. Der Zeithorizont für den definitiven Entscheid ist noch unklar.
Sollte das Zusammengehen zustande kommen, entstünde eine Raiffeisenbank mit fast 9000 Genossenschafterinnen und Genossenschaftern, 39 Mitarbeitenden und einer Bilanzsumme von über 980 Millionen Franken.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.