Zwei Parteilose kandidieren für den letzten Sitz im Gemeinderat: In Ebnat-Kappel kommt es zur Kampfwahl

Im ersten Wahlgang stand in Ebnat-Kappel ein Kandidat zu wenig zur Auswahl, nun ist es einer zu viel: Wer den letzten Sitz im Gemeinderat von Ebnat-Kappel besetzt, wird am 29. November an der Urne bestimmt. Mit Roland Marti und Ueli Roth-Wittenwiler treten zwei Parteilose zum zweiten Wahlgang an.

Sabine Camedda
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Die Stimmbürger von Ebnat-Kappel entscheiden am 29. November an der Urne, wer den letzten Sitz im Gemeinderat besetzen soll.

Die Stimmbürger von Ebnat-Kappel entscheiden am 29. November an der Urne, wer den letzten Sitz im Gemeinderat besetzen soll.

Bild: PD

Bis am Freitag um 12 Uhr lief die Frist, um Kandidaten für den zweiten Wahlgang des Gemeinderats von Ebnat-Kappel zu melden. Am vergangenen Sonntag konnten nebst dem Gemeinde- und dem Schulratspräsidenten nur vier Sitze besetzt werden. Ein fünfter Kandidat konnte bis damals nicht gefunden werden.

Nun haben zwei Bürger ihre Kandidatur deponiert. Somit wird es am 29. November zu einem Urnengang kommen, an welchem das einfache Mehr über die Wahl entscheidet.

Zwei Parteilose treten in den Ring

Der eine Kandidat heisst Roland Marti. Er gehört keiner Partei an und arbeitet als Filialleiter. Er ist bisher noch nie im Gemeinderat gewesen.

Ueli Roth-Wittenwiler, der zweite Kandidat, ist ebenfalls parteilos. Er ist Zimmermann und Landwirt und ebenfalls ein politisch unbeschriebenes Blatt.

Die Gemeinderatskanzlei teilt mit, dass beide Wahlvorschläge gültig sind. Dies ist der Fall, wenn er innert der gesetzten Frist eingereicht wurde, von wenigstens 15 Stimmberechtigten unterzeichnet wurde und wählbare Kandidierende enthält.