Zug
Spatenstich für Doppelspurausbau bei Uznach – Verbindung zwischen Rapperswil und St.Gallen via Wattwil wird besser

Mit dem heute erfolgten Spatenstich beginnen die rund dreijährigen Bauarbeiten zum Doppelspurausbau zwischen Uznach und Schmerikon. Nach Abschluss der Arbeiten profitieren die öV-Kunden in der Region von kürzeren Reisezeiten, häufigeren Fahrten und mehr Sitzplätzen.

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Dank des Schienenausbaus zwischen Schmerikon und Uznach verbessert sich die Verbindung zwischen St.Gallen und Rapperswil durch den Rickentunnel.

Dank des Schienenausbaus zwischen Schmerikon und Uznach verbessert sich die Verbindung zwischen St.Gallen und Rapperswil durch den Rickentunnel.

Bild: Benjamin Manser

Vertreter von Bund, Kanton und Gemeinden sowie der Transportunternehmen haben am Montagabend in Schmerikon den Spatenstich zum Doppelspurausbau zwischen Uznach und Schmerikon gesetzt. Nach Abschluss der gut dreijährigen Bauarbeiten werden sämtliche Bahnhöfe im Linthgebiet mindestens halbstündlich bedient. Die Reisezeit zwischen St.Gallen und Rapperswil via Wattwil verkürzt sich deutlich, die Bahnfahrt zwischen der grössten und zweitgrössten Stadt im Kanton ist neu halbstündlich umsteigefrei.

Die Zahl der verfügbaren Sitzplätze zwischen Uznach und Rapperswil wird erhöht. Damit können heute bestehende Kapazitätsengpässe behoben werden. Zeitgleich plant der Kanton St.Gallen die angrenzenden Busnetze neu, um die Vorteile des neuen Bahnfahrplans möglichst breit in die Region hinaustragen zu können.

Wie der Kanton St.Gallen in einer Medienmitteilung schreibt, freuen sich die Beteiligten darüber, dass die Bauarbeiten nun endlich starten können. Dank der Ausbauten verbessere sich die Erreichbarkeit innerhalb der Region, aber auch darüber hinaus.

Doppelspurausbau auf fast drei Kilometern

Das vom Bund finanzierte Ausbauprojekt wird, bedingt durch Einsprachen, mit mehreren Jahren Verspätung umgesetzt. Das Projekt umfasst unter anderem den Doppelspurausbau zwischen Uznach und Schmerikon über fast drei Kilometer und die Erneuerung verschiedener Bahnübergänge und Brücken.

Die Inbetriebnahme der neuen Anlagen findet im Dezember 2023 statt. Die Abschlussarbeiten dauern bis Frühling 2024. Die Kosten für das gesamte Projekt betragen rund 56 Millionen Franken. (red)

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