Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Angetischt im "Löwen": Das Fleisch war zart und das Gemüse knackig

Das "Toggenburger Tagblatt" testete das Restaurant des bekannten Jodlers Ruedi Roth in Hemberg.
Martin Knoepfel
Die Portion beim Menü ist sehr gross. (Bild: Martin Knoepfel)

Die Portion beim Menü ist sehr gross. (Bild: Martin Knoepfel)

Die Gaststube im «Löwen» in Hemberg ist kurz vor 13 Uhr gut – allerdings nicht vollständig – besetzt. Etwa ein Dutzend Personen sitzen im heimeligen, mit Holz ausgekleideten Raum. Die Restaurantgäste dürften mehrheitlich Einheimische sein. Das jedenfalls lässt sich aus den Gesprächen schliessen.

Der Berichterstatter kann zwischen zwei langen Tischen wählen, an denen er den Tischnachbarn nicht zu nahe kommt. An diesem verregneten Mittwoch verirren sich keine Touristen in das auf dem Hügelzug zwischen Thur- und Neckertal gelegene malerische Dorf.

Traditionslokal stand lange leer

Dass ein bekannter Musiker, Dirigent und Komponist aus der Jodelszene mit seiner Frau in die Gastro- und Hotelbranche einsteigt, ist nicht gerade alltäglich. Erst recht nicht, wenn das Haus, wie der traditionsreiche «Löwen», fast ein Jahr leer gestanden ist. Das «Toggenburger Tagblatt» stattete dem Wirtepaar Elsbeth und Ruedi Roth ungefähr drei Monate nach deren Start als Wirtsleute im «Löwen» einen Besuch ab, natürlich ohne sich vorher anzumelden.

Begrüssung und Verabschiedung erfolgen mit Handschlag durch Ruedi Roth. Der Berichterstatter wählt das Tagesmenü. Es besteht aus einem zweifarbigen Blattsalat und Kalbsgeschnetzeltem mit Nudeln an einer Rahmsauce mit Kohlrabi. Zu den Kohlrabi gesellten sich Broccoli. Als Alternative zum Salat hätte man auch eine Suppe bestellen können. An diesem Mittwoch wäre es eine Tomatencrèmesuppe gewesen. Der Salat wird rasch gebracht und ist schön angerichtet. Brot wird unaufgefordert gereicht. Das braucht es, denn damit tunkt der Berichterstatter die Sauce ganz auf.

Freundlicher und speditiver Service

Der Hauptgang lässt ebenfalls nicht lange auf sich warten. Das Fleisch ist zart gebraten und lässt keine Wünsche offen. Das Gemüse ist so gekocht, dass es noch knackig ist, und mundet ebenfalls sehr gut. Die Sauce ist würzig und passt sehr gut zum Fleisch. Auf eine entsprechende Frage lässt sich die Köchin aber nur entlocken, dass sie diese Sauce häufig verwende.

Der Service ist freundlich und speditiv. Die Portion ist so gross, dass auch Gäste satt werden, die einen Bärenhunger mitbringen. Der Preis ist vernünftig. Auch der Kaffee ist gut. Die Ländlermusik, die im Hintergrund läuft, ist dezent genug, um Gespräche mit den Tischnachbarn zu erlauben. Alles in allem ist der Berichterstatter sehr zufrieden.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.