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Nesslau: Wohlige Gänsehaut bei den Liedvorträgen des Singchörlis und des Männerchors Laad

Das Singchörli und der Männerchor Laad boten dem Publikum im voll besetzten Büelensaal in Nesslau beste Unterhaltung. Das zweistündige Theater «Manne mit und ooni Visione» brachte viel Spannung.
Franz Steiner
Das Singchörli Laad begeisterte im vollbesetzten Büelensaal in Nesslau mit Liedern und Naturjodeln. (Bild: Franz Steiner)

Das Singchörli Laad begeisterte im vollbesetzten Büelensaal in Nesslau mit Liedern und Naturjodeln. (Bild: Franz Steiner)

Dem Männerchor-Präsidenten Robert Schmid und der Präsidentin des Singchörli, Ruth Egli, zeigte sich am Samstag im Büelensaal ein schönes Bild. Sie durften zufrieden in den Saal blicken, der sich mit 430 Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllt hatte. Die neuen Dirigentinnen – Silvia Schönenberger aus Ebersol fürs Singchörli und Hedy Schneider für den Männerchor – erlebten beide ihre Premiere und wurden gleich zu Beginn mit einem Blumenstrauss willkommen geheissen.

Die Jungformation Stampfbächler aus Krummenau mit den Geschwistern Melanie, Bettina und Stefan Forrer sowie Karin und Martina Looser im Alter zwischen 11 und 14 Jahren eröffnete den Abend musikalisch. Die junge Musikanten gaben einige Kostproben ihres bereits beachtlichen Könnens.

Dann stellte sich das Singchörli im Halbkreis auf die Bühne und sang das Lied «Z Fredeheit». Die Freude am Gesang kam bei «Di puuri Freud» von Matthias Ammann so richtig zum Tragen. Die perfekte «Show» eines Quartetts innerhalb des Chors wurde frenetisch applaudiert. Auch mit Naturjodeln erfreuten das Singchörli das Publikum.

Der Männerchor Laad machte eine gute Figur, gesanglich wie auch optisch. (Bild: Franz Steiner)

Der Männerchor Laad machte eine gute Figur, gesanglich wie auch optisch. (Bild: Franz Steiner)

Mit «Alpfahrt i d Sellamatt», von Willi Valotti und getextet von Walter Näf, eröffnete der Männerchor seinen Liederreigen. Auch seine Darbietungen waren ein Hörgenuss, so die Lieder «Läbwohl» und «Danke säge» von Sepp Herger. Im Nidwaldner Dialekt heisst es in der ersten Strophe so treffend: «Scho als Bueb bin ich i Bärge uife zu der Bluemepracht. Ha näs Streyssli meyner Muetter hei i eysi Stube bracht. Sie hed glicklich voller Freid «Bueb, ich dank der» zue mer gsäid. Beide Chöre durften die Bühne nicht verlassen, ohne eine Zugabe zu geben.

Visionen und viel Klamauk

Das pfiffige Theater «Manne mit und ooni Visione», eine esoterische Komödie in zwei Akten unter der Regie von Sven Rutz, bot während zweier Stunden einen Frontalangriff auf die Lachmuskeln. Die Rollen waren perfekt verteilt, so mussten die neun Protagonisten nur noch ihr Theatertalent auspacken. Und das taten sie in reichem Masse.

Das Ganze war ein vergnüglicher Mix von Lustspiel und Esoterik. Im Mittelpunkt stand das Ehepaar Nick und Susanne Gasser (Matthias Rust und Doris Kuratli). Die Frau setzte zu einem karrieremässigen Höhenflug an, während ihr Mann es auf keinen grünen Zweig brachte. Es kam so weit, dass Susanne ihren Chef drei Wochen nach New York an eine «Fashion Week» begleiten durfte.

Gassers bester Freund Joe (Ernst Schmid) brachte die Idee, eine Internetseite zu eröffnen, in der mit Karten die Zukunft vorhergesagt werden konnte, so ganz nach dem Motto «Von Männern für Männer». Ein Freigeist (Dominik Scherrer), ein Neurotiker (Andreas Geiser) und der pensionierte Max (Christian Schmid) trafen sich zum Esoterikseminar in Gassers Wohnküche, um Methoden und Rituale auszuprobieren.

Als sich dann noch das spanische Hausmädchen Conzuelo (Miriam Stauffacher) und Susannes beste Freundin (Marianne Wright) einmischten, war das Chaos vorprogrammiert. Und Trudi (Marlene Wittenwiler) kam gerade recht, um ihrem Sohn Nick wieder auf die Spur zu helfen. Statt Esoterisches gab es für Nick die Versöhnung mit seiner Frau und eine dreimonatige (Reise-)Auszeit. Zum Tanz spielten die Rusch-Büeblä aus Vorderthal auf.

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