Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

«Wissen, wie man im Ernstfall richtig reagiert»: Die Samariterinnen Ebnat-Kappels und Steins wollen Kindern die Erste Hilfe beibringen

Die Neckertaler Jugendgruppe Help übt regelmässig die Erste Hilfe. Nun soll durch die Initiative der Samariterinnen von Ebnat-Kappel und Stein eine weitere Jugendgruppe namens Help Toggenburg entstehen. Ein erster Schnuppertag fand bereits statt, der zweite steht noch bevor.
Julia Engel
Bereits am ersten Schnuppertag war die Erste Hilfe Thema. (Bild: PD)

Bereits am ersten Schnuppertag war die Erste Hilfe Thema. (Bild: PD)

Helfen, Erleben, Lernen, Plausch, kurz Help – so heissen die Jugendgruppen der Samaritervereine. Im Neckertal üben interessierte Jugendliche regelmässig Erste-Hilfe-Massnahmen, um im Notfall schnell reagieren zu können. Nun wollen der Samariterverein Ebnat-Kappel und Stein gemeinsame Sache machen und auch im restlichen Toggenburg eine Gruppe Jugendlicher aufstellen.

Mehr Sicherheit für den Ernstfall

In Ebnat-Kappel sei eine solche Jugendgruppe schon länger ein Thema, wie Ursula Frei vom Samariterverein Ebnat-Kappel erzählt. Sie und ihre Samariterkollegin Daniela Stalder kamen auf die Idee, eine Gruppe Help Toggenburg zu gründen. Da die Samariter aus Stein mit Corinne Sigrist und Susanne Forrer ebenfalls Interesse zeigten an einer solchen Jugendgruppe, taten sich die vier Frauen zusammen.

Das Einzugsgebiet der Jugendlichen reiche momentan von Bütschwil bis Stein, es seien aber auch Wildhauserinnen und Wildhauser sowie Wilerinnen und Wiler willkommen, erzählt sie weiter. Die Übungen sollen jeweils einmal monatlich am Samstagmorgen stattfinden. Nach dem regelmässigen Besuch dieser Übungsmorgen könne man die Leiter-Ausbildung beim Verein Help machen, das sei aber nicht Pflicht, beteuert Frei. Das Ziel sei, den Kindern auf einem für sie angepassten Niveau die Erste Hilfe beizubringen. Weiter erläutert sie:

«Wir wollen den Jugendlichen mehr Sicherheit geben, damit sie in einem Ernstfall wissen, wie man richtig reagiert.»

Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer seien zwischen acht und 16 Jahre alt. Mit 16 Jahren könne man dann in den regulären Samariterverein übertreten, das sei jedoch kein Muss.

Am 26. Oktober fand der erste Schnuppertag statt, an dem bereits elf Kinder erschienen sind, erklärt Frei. Sie absolvierten einen Postenlauf mit drei Stationen. Beim ersten Posten gaben die Mädchen den Jungen per Funkgerät Anweisungen, wie diese Legosteine zusammenbauen sollten. Die Übung diene dazu, den Teamgeist, die Kommunikationsfähigkeit sowie die Fähigkeit, einander zuzuhören, zu stärken.

Im Notfall die richtige Nummer

An einem weiteren Posten lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die wichtigsten Notfallnummern, indem jedem Kind eine zugeteilt wurde. In vorgelesenen Geschichten musste das richtige Kind sich melden, sodass die Rufnummern direkt angewendet wurden. Der letzte Posten befasste sich mit konkreten Erste-Hilfe-Massnahmen. Dafür wurde eine Situation nachgestellt, in der ein Kind einen Unfall mit dem Trottinett hatte und sich verletzte. Spielerisch zeigten die Samariterinnen den Kindern, was man in einem solchen Fall tun solle. Mit Hilfe eines Rettungsbretts wurde das verletzte Kind zum Beispiel weggetragen.

Am 7. Dezember findet ein zweiter Schnuppertag von 9:30 Uhr bis 11:30 Uhr im Feuerwehrdepot Ebnat-Kappel statt, an dem man unverbindlich teilnehmen könne. Besondere Fähigkeiten seien dabei nicht vonnöten.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.