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Neues Käselädeli in Bazenheid: «Wir verkaufen rund 20 verschiedene Käsesorten»

An der Strasse zwischen Bazenheid und Bütschwil gibt es ein neues Angebot. Bernadette Manser stellt sich und ihr Käselädeli in der Rubrik Goldener Boden vor.
Aufgezeichnet von Beat Lanzendorfer
Bernadette Manser in ihrem neuen Käselädeli, das sich im Bräägg direkt an der Strasse zwischen Bazenheid und Bütschwil befindet. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Bernadette Manser in ihrem neuen Käselädeli, das sich im Bräägg direkt an der Strasse zwischen Bazenheid und Bütschwil befindet. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Idee, nebst der Käserei ein eigenes Käselädeli zu führen, ist meinem Mann Thomas und mir gemeinsam gekommen. Wir hatten schon über einen längeren Zeitraum den Wunsch, unseren Käse in einem Laden anstatt über «d’Gass» zu verkaufen. Weil wir in Sedrun, wo wir vorher waren, schon einen Käseladen führten, haben wir den Schritt gewagt.

Nun bedienen wir seit Anfang April unsere Kunden an der eigenen Käsetheke. Nach knapp einem Monat darf ich sagen: Es hat sich gelohnt. Ich habe endlich Platz zum Präsentieren. Das bisherige Echo meiner Kunden ist sehr positiv. Sie können sich jetzt an fixen Öffnungszeiten orientieren, was vorher nicht immer möglich war. Weil das neu gebaute Lädeli direkt an der Hauptstrasse Bazenheid-Bütschwil liegt, haben wir nicht nur Kundinnen und Kunden aus der Region. Käseliebhaber aus Zürich oder dem grenznahen Ausland zählen genauso zu unseren Stammkunden.

Auch Joghurt und Eier im Angebot

Wir verkaufen rund 20 verschiedene Käsesorten. Die meisten stellen wir selber her. Vom cremig-milden Toggenburger Jodlerchäs über den würzigen Steinmannlichäs, bis zum extrareifen «Schwarzer Peter» kommt bei uns jeder Gaumen auf seine Rechnung. Beliebt ist auch die hauseigene Fonduemischung.

Zum Sortiment gehören auch Joghurt, Eier, Butter, Rahm, Honig, Birnbrot und Trockenwürste. Letzteres von den eigenen Schweinen. Mir ist sehr wichtig, dass alle Artikel aus der Region stammen. Als gelernte Bäcker-Konditorin konnte ich kürzlich einen speziellen Backofen kaufen, der es mir ermöglicht, jeweils am Samstag Zöpfe zu verkaufen.

Aufgewachsen bin ich auf einem Bauernhof im Moos oberhalb von Wolfertswil. Der Kreis hat sich hier in Bazenheid wieder geschlossen. Bevor meine Eltern nämlich nach Wolfertswil übersiedelten, haben sie einen Bauernhof im Bräägg, unweit unserer jetzigen Käserei, betrieben. Als Ausgleich zur Arbeit blase ich gerne ins Alphorn und singe beim Bergsonnenchörli Mosnang mit.

Von Sedrun nach Bazenheid gekommen

Thomas und Bernadette Manser haben vor zehn Jahren die Käserei Bräägg von Max und Margrit Kaufmann gekauft. Vorher lebten sie mit ihren drei Kindern Dario (15), Seraina (14) und Leana (11) während achteinhalb Jahren in Sedrun, wo sie eine Käserei in Pacht führten.

Mein erstes Geld habe ich verdient ...
... als Küchenhilfe bei Familie Rüttimann im Restaurant Rössli in Magdenau. Dazu gehörte auch der Abwasch oder das Nachfüllen von Getränken. Zwischendurch durfte ich sogar im Service aushelfen.

Einen Lieblingskäse habe ich nicht ...
... weil es jeweils auf die Situation ankommt. Zu meinen Favoriten gehören aber sicher der hauseigene Steinmannlichäs oder der Wy-Chäs, der mit Weinhefe veredelt ist. (bl)

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