«Wir müssen für die Finanzierung kämpfen»

Das Johanneum wird in den kommenden Jahren einige bauliche Veränderungen vornehmen. Hansjörg Huser, Präsident Verein Johanneum und Jurypräsident, gibt Auskunft.

Adi Lippuner
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Hansjörg Huser, Präsident Verein Johanneum und Jurypräsident.

Hansjörg Huser, Präsident Verein Johanneum und Jurypräsident.

Hansjörg Huser, was bedeutet die Bekanntgabe des Siegerprojekts Zentralgebäude nun für die Institution Johanneum?

Mit diesem Projekt kommen wir dem Ziel, das Johanneum zu einem Begegnungsort zu machen, einen Schritt näher. Uns ist die Öffnung gegenüber der Bevölkerung sehr wichtig und mit der Cafeteria und der Möglichkeit, den Speisesaal auch für Veranstaltungen nutzen zu können, wird dies Wirklichkeit.

Durch die Arealentwicklung des Johanneums hatten Sie zahlreiche Aufgaben zu bewältigen. Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen?

Auf dem Johanneum-Areal befinden sich Gebäude im Gesamtwert von rund 100 Millionen Franken. Hier eine gute Strategie zu entwickeln und umzusetzen, braucht viel Kraft und Durchsetzungsvermögen. Kommt dazu, dass wir immer wieder für die Finanzierung kämpfen müssen.

Wohin wird sich das Johanneum in den nächsten Jahren entwickeln?

Darauf gibt es keine einfache Antwort, denn alles, was kommt, steht und fällt mit der Finanzierung. Zudem gibt es auch Umwälzungen und Änderungen bei der Sonderpädagogik. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir in Zukunft zwar weniger Schüler haben werden, aber deren Zahl dann längerfristig halten können und sich auch die Zahl der Ausbildungsplätze einpendeln wird. (adi)