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WILDHAUS: Mit der Schatzkarte durch die Natur

In diesem Sommer lockt eine Schatzsuche Spaziergänger ins Munzenriet. An mehreren Stationen erfahren sie etwas über die Natur und die Landwirtschaft. Wer bis zum Schluss durchhält, wird belohnt.
Sabine Schmid
Die Schatzsuche endet bei der Schatzkiste, die auf dem Thurhof von Bruno Forrer in Wildhaus versteckt ist. (Bild: Sabine Schmid)

Die Schatzsuche endet bei der Schatzkiste, die auf dem Thurhof von Bruno Forrer in Wildhaus versteckt ist. (Bild: Sabine Schmid)

Sabine Schmid

sabine.schmid@toggenburgmedien.ch

Gestartet wird bei der Curlinghalle. Von dort geht es gemächlich ins Eggenwäldli und dann schwungvoll die Rutschbahn hinunter und schon sind die ersten beiden Posten der Schatzsuche abgehakt und zwei Zahlen gefunden. Der Weg führt weiter durch das Munzenriet. Bis zum Schluss müssen dreimal vier Zahlen gefunden werden. Wer bei den Schlössern der Schatztruhe die richtigen Kombinationen eingibt, kann sie öffnen.

Ausgeheckt hat diese Schatzsuche Bruno Forrer. Der junge Wildhauser Bauer schreibt im Rahmen seiner Ausbildung zum Agrotechniker eine Arbeit zu PR in der Landwirtschaft. Zusammen mit seinen Betreuern vom Landwirtschaftlichen Informationsdienst LID und dem St. Galler Bauernverband hat er die Idee einer Schatzsuche ausgearbeitet. Dafür hat er die Schatzkarte entworfen und Informationstafeln für verschiedene Posten erstellt.

Gästen die Landwirtschaft näherbringen

Für die Informationstafeln liess sich Bruno Forrer vom Bauernweg in Magdenau inspirieren. «Ich habe die Texte so verfasst, dass sie hierhin passen. Wer die Tafeln liest, soll etwas über die Landschaft und die Landwirtschaft in Wildhaus erfahren», sagt er. Die Tafeln seien so gestaltet, dass sie auch Spaziergänger ansprechen, die nicht an der Schatzsuche im Munzenriet teilnehmen, sagt Bruno Forrer. Jeweils im untersten Bereich erfahren die Schatzsucher, was sie tun müssen, um zur benötigten Zahl zu kommen.

Die Schatzkarte, die Bruno Forrer entworfen und am Computer gezeichnet hat, erinnert an ein Spielbrett. Darauf ist der Weg eingezeichnet, der über kleine Strässchen und offizielle Wanderwege führt. Auch verschiedene Anleitungen und Hinweise sind auf der Schatzkarte aufgeführt.

Nach etwa einer Stunde landen die Schatzsucher auf dem Thurhof, der von Bruno Forrer bewirtschaftet wird. Dort gilt es, die Schatzkiste zu suchen und zu öffnen. Einen Sofortpreis erhalten die, denen das gelingt. «Es lohnt sich aber auch, seinen Namen ins Logbuch zu schreiben, das sich darin befindet», sagt Bruno Forrer. Denn unter allen, die sich dort eintragen, werden am Saisonende attraktive Preise verlost, die von Sponsoren zur Verfügung gestellt werden.

Von Auffahrt bis zu den Herbstferien

Bruno Forrer ist in den letzten Zügen der Vorbereitung. Bereits jetzt sind die Schatzkarten bei Toggenburg Tourismus, den Bergbahnen Wildhaus, im Minigolf Eggenwäldli, im Reka-Zentrum und im Hofladen des Thurhofs erhältlich. Gestartet wird die Schatzsuche an Auffahrt, sie dauert bis nach den Herbstferien. Bruno Forrer möchte mit seinem Angebot bewusst nicht nur die Feriengäste ansprechen. Er lädt auch die Einheimischen zur Teilnahme ein. «Kinder und Jugendliche ab der dritten Klasse können sich allein auf Schatzsuche machen. Für jüngere empfehle ich die Begleitung eines Erwachsenen.»

Bruno Forrer ist gespannt, wie die Schatzsuche ankommen wird. Je nach Resonanz kann er sich vorstellen, die Schatzsuche in anderen Jahren wieder anzubieten.

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