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Toggenburger Messe 2019: Der Bauchef ist ein wichtiges Rad bei den Vorbereitungen

Für Urs Abderhalden hat die Toggenburger Messe bereits in der vergangenen Woche begonnen. Als Bauchef ist der Wattwiler dafür verantwortlich, dass die Infrastruktur rechtzeitig für die Einrichtung bereit ist.
Sabine Camedda
Urs Abderhalden, Bauchef der Toggenburgermesse TOM. (Bild: Urs M. Hemm, 01.05.2019)

Urs Abderhalden, Bauchef der Toggenburgermesse TOM. (Bild: Urs M. Hemm, 01.05.2019)

Urs Abderhalden geniesst noch die Ruhe vor dem Sturm. Doch bereits am letzten Dienstag im April nach dem Mittag fällt für ihn der Startschuss zur Toggenburger Messe (TOM) 2019: Dann kann er das Areal rund um die Markthalle Toggenburg übernehmen. Früher geht nicht, weil noch zwei Viehmärkte abgehalten werden. Die Viehmärkte, wofür die Markthalle ursprünglich gebaut worden ist, sind für den Bauchef der Ausstellung eine besondere Herausforderung. Doch dazu später.

Aus dem Konzept wird die Ausstellung

In Wahrheit hat für Urs Abderhalden die TOM bereits viel früher angefangen. Bei der Planung arbeitet er als Bauchef eng mit Res Reber zusammen, der für die Messestände verantwortlich ist. Von ihm bekommt Urs Abderhalden die Pläne, auf denen er die Bedürfnisse der Aussteller sieht. Seine Aufgabe beginne damit, aus dem Konzept der Ausstellung die ganzen Bauten zu organisieren, umschreibt er kurz. Dann präzisiert er: «Die Markthalle ist nur ein Teil der TOM». Rund zwei Drittel der Ausstellungsfläche wird temporär in Zelten hinzugebaut, dazu kommen die Aussenfläche und ein Eventzelt.

Konkret werden für die diesjährige Ausstellung zwei grosse Zelte erstellt. Dafür arbeitet Urs Abderhalden mit Profis der Zeltbaufirma zusammen. Nur mit freiwilligen Helfern ginge das nicht, denn der Zeitplan ist sehr eng und die Termine müssen konsequent eingehalten werden, sagt er. Sobald die Zelte stehen, legen Handwerker von einheimischen Firmen die Stromleitungen und Wasseranschlüsse.

Viereinhalb Tage stehen dafür zur Verfügung, dann kommen die Standbauer von der Syma. Am heutigen Dienstag muss alles fertig und baulich abgenommen sein. Morgen Mittwoch und am Donnerstag können die Aussteller ihre Stände individuell gestalten. Insgesamt werden zwischen 180 und 200 Tonnen Infrastruktur-Material für die Zelte und die Bühne verbaut. Material, das 14 Sattelschlepper füllen würde.

Viel Technik für Bühne und Küche

Während die Aussteller ihre Stände dekorieren, widmet sich das Team rund um Urs Abderhalden dem Aufbau des Festzelts. Dieses wird als letztes aufgebaut. Es steht auf dem Areal des Busbetriebs und dieser soll so kurz wie möglich beeinträchtigt werden. Für dieses Zelt ist aber viel Aufwand an Technik nötig. Zum einen, weil dort die Bühne für die Show und für Konzerte zu stehen kommt. Zum anderen, weil dort die Festwirtschaft eingerichtet wird. Dies wiederum bringt mit sich, dass Küchengeräte für die Verpflegung zur Verfügung stehen müssen. Verglichen mit der intensiven Vorbereitung sind die Tage der Ausstellung kurz.

Und bereits am Sonntag kurz nach Torschluss beginnen die Aufräumarbeiten. «Es läuft umgekehrt wie beim Aufbau», erklärt Urs Abderhalden. Zuerst werden die Stände geräumt und abgebaut, dann kommen die Zelte dran. Bereits am Montagmorgen werden wieder Kühe zum Verkaufen an den Viehmarkt in die Markthalle gebracht. «Für die Bauern sind diese Märkte sehr wichtig und es ist uns gelungen, dass wir unsere Aufbau- und Abräumarbeiten und die Märkte mit ein wenig Rücksicht gut aneinander vorbei bringen», sagt Urs Abderhalden.

Während der Messe wie auf Nadeln

Urs Abderhalden sieht der Arbeit, die mit der TOM verbunden ist, gelassen entgegen. Bereits zum sechsten Mal ist er als Bauchef im Einsatz und weiss inzwischen, wie der Karren läuft. Trotzdem sei er während der Messe wie auf Nadeln, denn immer kann etwas Unvorhergesehenes passieren. «Vor drei Jahren beispielsweise hat es beim Aufbau geschneit», erinnert sich Urs Abderhalden. Er schätzt aber die gute Stimmung im OK und freut sich auch, wenn viele Toggenburger die TOM besuchen und so seine Arbeit wertschätzen.

Die Mutter zu einem besonderen Menü einladen

Wer möchte am Sonntag seine Mutter mit etwas Besonderem überraschen? Jan Scheiwiller, der Festwirt der Toggenburger Messe, und sein Team bieten ein besonderes Arrangement an. Sie servieren ihren Gästen in einem schön eingedeckten Teil des Festzeltes ein 3-gängiges Muttertagsmenü. Dieses kann zu den Klängen der Musikgesellschaft Wattwil genossen werden, die von 11.30 bis 13.30 Uhr zu einem Muttertagskonzert aufspielt.

Doch damit nicht genug: Jeder, der ein Muttertagsmenü bestellt, nimmt automatisch an einem Wettbewerb teil. Dabei können Gutscheine für Gratisfahrten auf den Säntis und von Wildhaus auf die Gamsalp gewonnen werden.

Jan Scheiwiller und sein Team warten übrigens während der ganzen Messe mit einem vielfältigen Angebot an Speisen auf, das die Regionalität widerspiegelt und das jeden Gaumen anspricht und zufriedenstellt. (sas)

Platzreservationen sind via E-Mail an mail@topfoodgmbh.ch oder via Telefon unter 079 128 06 28 möglich.

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