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Wenn es im Wilden Westen regnet

Das Country City Festival in Unterwasser wurde am Wochenende Opfer der Wetterwende. Doch der Stimmung in der Tennishalle beim Line Dance oder Country-Music-Genuss tat dies keinen Abbruch.
Michael Hug

Buchstäblich ins Wasser fiel das Country City Toggenburg in Unterwasser. Doch das Festival hielt trotzdem Oberwasser und wurde ohne Einschränkungen durchgezogen, auch wenn offensichtlich weniger Fans als in anderen Jahren ins obere Toggenburg kamen.

Am Willen und der Leidenschaft des Organisationskomitees um Beat Frischknecht lag es ganz bestimmt nicht, dieses hatte wie schon 17 Mal zuvor, ein attraktives Programm mit Markt, Ausstellung und Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Nur, ein Markt ohne Publikum, ein Fahrzeugtreffen ohne Fahrzeuge oder ein Kinderanimationsprogramm ohne Kinder macht keinen Spass. Da hätte die Wetterwende doch noch zwei Tage warten können.

Regen hielt viele Country-Fans ab

Der Regen am Freitag und Samstag hielt wohl viele Country-Fans aus Nah und Fern ab, ins Toggenburg zu fahren. Doch auch im Wilden Westen hat’s einst geregnet, Cowboys und Indianer mussten trotzdem raus. Und so liessen sich die hartgesottensten unter den heutigen Cowboys und -girls natürlich nicht abhalten, nach Unterwasser zu reisen, um ihr Festival zu zelebrieren und zu geniessen. Und um zu tanzen.

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Country City Toggenburg

Den Line Dance zu üben oder vorzuführen – leidenschaftlich. Wie schon längst zur Tradition geworden hiess das auch für die einheimischen «Country Dancers Toggenburg»: Hängt den Colt an den Nagel, rauf auf die Tanzbühne! Zeitweise nutzten dies bis zu 50 Tänzerinnen und Tänzer gleichzeitig.

Barber Shop und Funeral Service

Und dann geht’s ab in den Saloon (Beiz). Auch den gab’s am Festival, ebenso einen Barber Shop (Männerfriseur) und einen Funeral Service (Beerdigungsinstitut) zwecks Entsorgung von Schiesserei-Leichen. Es hatte nicht allzu viel zu tun, und darum war auch kein dort Angestellter anzutreffen. Doch es gab Bogenschiessen für Freizeitindianer, Eselreiten für Kinder, Rundfahrten mit dem Trike für die Wetterfesten und einen Gottesdienst mit Feldpfarrer und Rockmusik für die, die es nicht in die nächstgelegene Kirche schafften

Viel Live-Musik und ein Whisky

Und dann gab es auch Musik. Viel Musik, natürlich Country. Live auf der Bühne von «Country Stew», den «Rubbernecks» und «Taco». Ein Westernfestival aber wäre keines, wenn es nur Bratwürste und Bier gäbe. Auch dazu machte sich das OK Gedanken und setzte US Rib Eye Steak oder Chili con Carne auf die Speisekarte - wenn auch nicht unbedingt zu Western-Preisen, sondern mit Höhenzuschlag. Ebenso war im Saloon ein Jim Beam an der Bar zu geniessen oder ein frischgezogener Kaffee auf Western-Art am Planwagen.

Insgesamt war das 18. Country City Toggenburg einmal mehr das Treffen der Western-Fans, die notabene, stilgerecht mit Western-Stiefel, Western-Jeans, Western-Hut und mancher auch mit Western-Lady aufmarschierten.

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