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Interview

«Wege sollen der Belastung standhalten»

Damit Wege für Biker und Wanderer benutzbar sind, muss einiges berücksichtigt werden.
Christiana Sutter
Victor Styger, Geschäftsführer St. Galler Wanderewege. (Bild: Christiana Sutter)

Victor Styger, Geschäftsführer St. Galler Wanderewege. (Bild: Christiana Sutter)

Viktor Styger, welche Unterschiede gibt es im Bau von Wander- und Mountainbikewegen?

Grundsätzlich gibt es keine Unterschiede. Das Ziel ist für beide Wege das gleiche. Wanderer und Mountainbiker sollen Freude daran haben.

Was muss speziell bei guten Wanderwegen für die Biker berücksichtigt werden?

Dass die Querschläge befahrbar sind. Das heisst, dass die Hölzer eher quer statt hoch, eingebaut werden. Besser ist es, wenn noch Bodenwellen einbaut werden, damit das Wasser in den Mulden abfliessen kann.

Warum organisiert der Verein St. Galler Wanderwege einen Wegbaukurs?

Grundsätzlich wäre ein solcher nicht die Aufgabe des Vereins. Wir sind in erster Linie für die Wegmarkierungen im Kanton zuständig. Es hat sich aber gezeigt, dass viele Verantwortliche für den Wegbau in den Gemeinden dieselben Fehler machen. Saniert man heute einen Wanderweg, ist es selbstverständlich, dass man sie so saniert, dass sie auch der Belastung durch Biker standhalten.

Wer hat die Verantwortung über die Wander-, respektive Mountainbikewege?

Die Wanderwege sind im Teilstrassenplan der Fuss-, Rad- und Wanderwege der Gemeinden festgelegt, so auch die offiziellen und beschilderten Wander- und Mountainbikewege. Dementsprechend ist die Gemeinde für die Planung verantwortlich. Wer für den Unterhalt zuständig ist, zeigt die Wegklassierung. Der Verein St.Galler Wanderwege bekommt erst Einsicht in die Wege, wenn die Gemeinde die Planung beim Kanton eingereicht hat. Idealerweise würden die Gemeinden zuerst zu uns kommen und dann die Planung mit möglichen Änderungen dem Kanton einreichen.

Die Flumserberge sind im Kanton St.Gallen führend im Mountainbikesport. Wurden die St.Galler Wanderwege betreffend den Trailführungen in Entscheide miteinbezogen?

Es ist zwischen den speziellen Trails und den Wanderwegen zu unterscheiden. Für spezielle Trails gibt das Bundesamt für Unfallverhütung BFU Empfehlungen ab. Bei offiziellen Wanderwegen, die durch Biker befahren werden, hatten wir ein gewisses Mitspracherecht. Es gab beispielsweise auch Wege, die parallel geführt wurden. Da wurde ein Weg eingestellt. Es ist so, dass wir sehr gut in Entscheidungen miteinbezogen wurden.

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