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Wechsel in der Geschäftsleitung von Intersport Metzger

Nach 27 Jahren als Geschäftsleiter beim Intersport Metzger in Wattwil tritt Freddy Metzger zurück. Mit Karl Hilty tritt ein erfahrener Nachfolger in seine Fussstapfen.
Flurina Lüchinger
Der ehemalige Geschäftsleiter vom Intersport Metzger, Freddy Metzger (links) mit seinem Nachfolger Karl Hilty. (Bild: Flurina Lüchinger)

Der ehemalige Geschäftsleiter vom Intersport Metzger, Freddy Metzger (links) mit seinem Nachfolger Karl Hilty. (Bild: Flurina Lüchinger)

Das Sportgeschäft Intersport Metzger hat seinen Standort seit 25 Jahren in Wattwil. Aufgebaut wurde es vor 55 Jahren von der Familie Metzger. Alles begann mit einem kleinen Wintersportgeschäft auf einer Fläche von 100 Quadratmetern in einem Ladenraum unter dem Familienhaus. Mittlerweile wurde es zu einem grossen Intersportgeschäft mit einem Winter- und einem Sommersportsortiment. Das Geschäft funktioniert nach dem Franchising-Prinzip. So fallen gewisse organisatorische Aufgaben für das Team vor Ort weg.

Nach 27 Jahren als Geschäftsleiter des Intersport Metzger, woher auch die Abkürzung «Spome» stammt, die sich aus den Anfangssilben der Wörter «Sport» und «Metzger» ableitet, tritt Freddy Metzger in seiner Funktion als Geschäftsleiter zurück und übergibt diesen Posten an seinen Mitarbeiter Karl Hilty. Dieser wurde ein Jahr lang in das Treiben und Wirken des Geschäfts eingeführt und freut sich nun auf die neue Herausforderung. Er selber arbeitet schon seit 25 Jahren in der Branche und seit eineinhalb Jahren im Sportgeschäft in Wattwil.

Rituale sollen bestehen bleiben

Betritt man das Geschäft, befindet man sich sofort in einer eigenen Welt. Der Laden ist hell und klar eingerichtet. Metzger betont, dass es ihm wichtig sei, dass im Geschäft die Grundphilosophie und die kleinen teaminternen Rituale bestehen bleiben. Ein Beispiel: Alle Mitarbeiter geben einander die Hand am Morgen. Es sei ihm wichtig, dass man sich der Anwesenheit der anderen aktiv bewusst wird, meint Freddy Metzger.

Sehr stolz in seiner bisherigen Laufbahn sei er darauf, dass er 14 Lernende ausbilden durfte, die fast alle in der Branche geblieben seien. Ein anderer wichtiger Punkt für Metzger ist der Umgang mit den Kunden. Stolz berichtet er nämlich auch über die aussergeschäftlichen Sportangebote die «Spome» anbietet. Geführte Skitouren, Kulturangebote, Segelangebote, Skitests und Skitage. Der Kontakt mit den Menschen ausserhalb des Geschäftes sei enorm wichtig. Man sollte den Kunden auf einer emotionalen Ebene begegnen. Das sei sein Rezept, sagt Metzger lächelnd. «Wenn man Snowboardkurse anbietet, ist es naheliegend, dass eine Teilnehmerin im Geschäft ihr Snowboard mietet oder ihre Jacke kauft».

Metzger bleibt Inhaber des Ladens

Da das Geschäft nicht von diesen Angeboten leben muss, können sie zu einem guten Preis angeboten werden. Diese ladenexternen Angebote will Metzger auch noch weiterführen, solange es geht. Ebenso bleibt er der Geschäftsinhaber des Sportladens. Er wird jedoch nur noch etwa 50 Prozent im Laden anwesend sein. Hilty und Metzger werden im Austausch bleiben. «Wir werden ausdiskutieren, wer Recht hat», meint Metzger mit einem Grinsen im Gesicht, doch die beiden verstehen sich gut, das spürt man.

Zurücktreten muss der engagierte Mann aus gesundheitlichen Gründen. Früher war er im Nachwuchs des nationalen Skiteams aktiv. Dann hat er sich aber eines Tages verletzt und merkt die Folgen bis heute. Er weist auf sein Gesicht hin, das auf dem Foto über der Skiwand zu sehen ist. Neben ihm der junge Pirmin Zurbriggen.

Mitarbeiter sollen Produkte und Sportarten kennen

Auch heute ist Metzger sportlich sehr aktiv. Gleichwohl alle Mitarbeitenden des Geschäfts. Die Mitarbeitenden sollen von den Nutzungsräumen ihrer Produkte erzählen können. Viele Informationen zu den Produkten findet man heutzutage überall im Internet. Kompetentes Verkaufspersonal, das zum Fachwissen hinzu mit persönlichen Erfahrungen beraten kann, ist jedoch schwieriger zu finden.

Die Grundstrukturen bleiben, doch das Geschäft muss mit gewissen Veränderungen und neuen Trends mitgehen. Das Geschäft muss am Puls der Zeit bleiben. Dies sei auch etwas Schönes an einem individuellen und verhältnismässig kleinen Geschäft. «Ein neues Produkt könnten wir von heute auf morgen einführen, wenn wir davon überzeugt sind», sagt Metzger. Mit Karl Hilty als Geschäftsleiter und Mirjam Schenk als Stellvertreterin sei der Laden in guten Händen. Das Ziel sei nun, dass das Team mit Karl gut startet, sagt Metzger abschliessend. Man merkt, dass er sehr zuversichtlich ist.

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