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Wattwiler Stimmbürger sagen deutlich Ja für die beiden Badi-Vorlagen

Die Gemeinde Wattwil kann ihre Badi sanieren. Die Bürger heissen bei einem Urnengang die Kredite für den Neubau des «Bistro/Kiosk»-Gebäudes und für die Beckensanierung gut.
Sabine Camedda
Das Gebäude mit dem Restaurant in der Badi in Wattwil wird neu gebaut. (Bild: Martin Knoepfel)

Das Gebäude mit dem Restaurant in der Badi in Wattwil wird neu gebaut. (Bild: Martin Knoepfel)

Die Wattwiler Stimmbürger sagen Ja zu den beiden Bauvorhaben in der Badi Wattwil. Der Kredit für den Neubau des Gebäudes für ein Bistro/Kiosk im Bereich von Schwimmbad und Minigolfanlage in der Höhe von 2,85 Millionen Franken wurde mit 1335 Ja zu 637 Nein-Stimmen angenommen.

1552 Personen stimmten bei der zweiten Vorlage für die Beckensanierung des Schwimmbads Ja und erteilten somit einen Kredit von 3,41 Millionen Franken. 419 Stimmbürger legten bei diesem Geschäft ein Nein in die Urne. Die Stimmbeteiligung lag bei knapp über 36 Prozent.

Investitionsstau kann nun gelöst werden

Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner zeigte sich sehr zufrieden über dieses deutliche Ergebnis. Nach dieser Abstimmung habe die Gemeinde Wattwil nun alle Voraussetzungen erfüllt und die nötigen Kredite gesprochen, um die Gesamtsportanlage auf dem Rietwiesareal zu realisieren.

«Wir müssen nun noch die kantonale Campus-Abstimmung abwarten, dann können wir weiterarbeiten. Wir kommen nun an den Punkt, an dem wir den Investitionsstau lösen und mehrere Projekte umsetzen können», sagte Alois Gunzenreiner.

Dass im Vorfeld der Abstimmungen keine öffentlichen Diskussionen entbrannt sind, habe die Einschätzung schwierig gemacht, findet der Gemeindepräsident. Umso zufriedener war er nun mit dem deutlichen Votum der Stimmbürger.

Möglich sei, dass das schöne Wetter der letzten Tage einige zu einem Ja bewogen habe. Es werde klar, dass eine Gemeinde wie Wattwil ein öffentliches Bad haben sollte, sagte Alois Gunzenreiner.

Stimmbeteiligung besser als beim Kanton

Die Stimmbeteiligung von gut 36 Prozent ist für Wattwil unterdurchschnittlich. Es hätten wohl Vorlagen gefehlt, welche die Stimmbürger an die Urne mobilisierten, sagte Alois Gunzenreiner.

Dennoch gingen in der Toggenburger Zentrumsgemeinde weit mehr Stimmbürger zur Abstimmung als im kantonalen Durchschnitt, der beispielsweise bei der Klanghaus-Vorlage bei 26,1 Prozent lag. Dies wertet der Gemeindepräsident als positives Zeichen, dass sich die Stimmbürger um die kommunale Politik kümmern.

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